Hallenfußball – 9. Germanen-Cup: Gastgeber erst im Finale von Vorsfelde gestoppt

Parsauer Paukenschlag!

...nachdem sie sich im Turnierverlauf zum zweiten Mal dem alten und neuen Sieger SSV Vorsfelde (r.) beugen mussten. Fotos: Täger

Rühen. Das gab‘s noch nie: Nach dem Erfolg der A-Jugend beim Kleinen Germanen-Cup (siehe unten) legte auch der FC Parsau I den Turbo ein. Beim Großen Germanen-Cup belegte das Team von Coach Andreas Triller gestern sensationell Platz zwei in Rühen.

Bereits im Vorjahr überraschten die Germanen mit dem Viertelfinaleinzug, scheiterten dort am VfR Eintracht Nord Wolfsburg. Angesichts des nochmals gesteigerten Erfolgs gegen die „großen“ Teams geriet auch Karl-Hermann Polle als Gemanen-Vorsitzender bei der Siegerehrung ins Schwärmen: „Das habe ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht erdacht.“

Die Gastgeber hatten sich als einer von zwei Gruppendritten qualifiziert. Im Viertelfinale schickten sie den bis dahin überzeugenden 1. FC Wolfsburg (3:2 n. E.) nach Hause und überließen dem SSV Kästorf nach einem 2:1 das Spiel um Platz drei – Finale!

Den großen Pokal übergab Polle gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann, Peter Deichert von der Privatbrauerei Wittingen und Ingo Müller vom FC-Förderverein aber an die Titelverteidiger SSV Vorsfelde. Diese zeigten sich – mit dem Turniertorjäger Rocco Tuccio (fünf Tore) – eiskalt im Abschluss und hatte Parsau nicht nur im Finale (0:4), sondern schon in der Gruppe geschlagen. „Ihr seid ein würdiger Sieger“, betonte Müller.

Trainer Andreas Triller war natürlich trotzdem hochzufrieden. „Wir haben uns als Gastgeber mit dem zweiten Platz gut präsentiert“, so der Coach. „Die Jungs hatten Spaß und haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Das zeigt, dass man mit Einsatz und Wille eine Menge erreichen kann.“ Ziel müsse nun sein, dies auch in die Punktspiel-Rückrunde transportieren zu können und auch gegen tabellarisch höher angesiedelte Gegner mit einer „gewissen Leichtigkeit“ aufzutreten.

Lupo Martini Wolfsburg, vorab für viele ein Favorit, landete vor dem SSV Kästorf auf Platz drei – und konnte sich auch über drei Pokale freuen: Mit Eymen Brahim und Lennart Gutsche wurde sowohl der beste Spieler des Turniers als auch der beste Torwart aus Lupos Reihen gewählt.

„Ich denke, wir haben ein sportlich sehr interessantes Turnier gesehen“, fasste Müller zusammen.

Von Alexander Täger

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