Fußball – Bremer Meistertrainer besucht Bundeswehr-Feldlager in Afghanistan / Lockere Art gefällt Ummerns Abwehrspieler

Otto, find ich gut! Sterz trainiert mit Rehhagel

Andrej Sterz (r.) freute sich, in Afghanistan Meistertrainer und Bundesverdienstkreuzträger Otto Rehhagel kennenlernen zu dürfen und Fußball spielen zu können.
+
Andrej Sterz (r.) freute sich, in Afghanistan Meistertrainer und Bundesverdienstkreuzträger Otto Rehhagel kennenlernen zu dürfen und Fußball spielen zu können.

Ummern/Masar-E-Sharif. Europa- und Deutscher Meister. DFB- und Europapokalsieger. Seine Erfolgsliste ist lang. Und wenn ein Fußball-Trainer solchen Formats nach Afghanistan reist, um dort trainieren zu lassen, ist das schon etwas Besonderes.

Eine ganz besondere Geste kurz vor Weihnachten.

Otto Rehhagel, Meistertrainer des SV Werder Bremen und vom 1. FC Kaiserslautern, besuchte jüngst das Feldlager der deutschen Bundeswehr in Masar-E-Sharif, um mit den Soldaten einige Tage lang mal nur zu kicken. Verteidigung des Tores statt des Lebens. Unter den Soldaten war auch Andrej Sterz aus Ummern.

Und der Verteidigungsminister vom VfL Germania hob den Daumen. Otto, find ich gut... Der 76-jährige „König Otto“ habe im Feldlager trotz seiner Prominenz nicht nur Hof gehalten. „Er war sehr locker. Wir konnten mit ihm reden wie mit einem Kumpel. Und er hat uns einige Geschichten von früher erzählt“, berichtet Sterz, der seit Ende Oktober am Hindukusch seinen Dienst tut.

Für Rehhagel war es schon der zweite Besuch bei den im Ausland stationierten Soldaten. „Ich war schon in Pristina, im Kosovo. Und als die Anfrage kam, war ich bereit, mich mit den jungen Leuten zu unterhalten und ihnen Mut zuzusprechen. Ihnen zu sagen, dass wir zu Hause respektieren, dass sie hier sind und dass sie einen gefährlichen Job machen“, sagte „Rehhakles“, der 2004 Außenseiter Griechenland sensationell zum Gewinn der Europameisterschaft geführt hat. [...]

Von Matthias Jansen

Mehr dazu lesen Sie in der Weihnachtsausgabe des Isenhagener Kreisblattes.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare