Fußball – Kreisliga: VfL gastiert zum Kellerduell in Müden / VfL Wittingen mit Doppelspieltag / Ummern beim Primus

Zu Ostern: Vorhop weiter auf Punktesuche

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Der VfL Vorhop (r. Tobias Dreyer, l. Christopher Schulze) gerät immer mehr unter Zugzwang. Langsam muss das gallische Dorf wieder dreifach punkten. Am besten direkt am Montag beim TuS Müden-Dieckhorst. 

Ostern steht vor der Tür, die Mannschaften aus der Fußball-Kreisliga werden auf dem Rasen aber nicht auf Eiersuche gehen. Es geht langsam in die heiße Phase, jeder Punkt ist wichtig. Vor allem im Abstiegskampf.

Der VfL Wittingen/Suderwittingen hat gleich die doppelte Chance, aus dem Tabellenkeller zu kommen. Heute (16 Uhr) geht es zum Lokalrivalen VfL Knesebeck, am Montag (15 Uhr) zuhause gegen die SV Meinersen.

Derbytime für den VfL Knesebeck. Die Einhörner um Kapitän Andre Haven (l.) treffen heute auf den VfL Wittingen.

Keine Ostereier, sondern Punkte sucht der VfL Wittingen/Suderwittingen am Wochenende. Dafür müssen die Brauereistädter gleich zweimal ran. Es geht gegen den VfL Knesebeck und die SV Meinersen. „Wir streben natürlich zwei Siege an, damit wir am Montagabend dann über dem Strich stehen“, betont VfL-Interimstrainer Peter Dierks. Zuletzt holten die Mannen von Dierks gegen den Wesendorfer SC (2:1) den zweiten Sieg der laufenden Saison. „Wir gehen mit Rückenwind in die beiden Begegnungen. Ich sehe uns mit Knesebeck und Meinersen auf Augenhöhe“, fuhr der Coach fort. Der Kader vom VfL ist nicht breit aufgestellt, daher wird es kaum Veränderungen geben in den zwei Tagen. Peters: „Wir haben kaum Möglichkeiten zu wechseln. Die Jungs müssen wohl oder übel durchhalten.“

Auch für den MTV Wasbüttel geht es um jeden Punkt. Nach dem Osterwochenende könnte die Situation schon etwas entspannter aussehen für den Abstiegskandidaten. Doch beim TuS Müden-Dieckhorst sieht Trainer Holger Haustein-Bastian heute Nachmittag kein leichtes Spiel auf sich und seine Schützlinge zukommen: „Ich hoffe, dass der Knoten jetzt endlich geplatzt ist. Denn gegen Müden wird es sehr schwer. Sie kämpfen immer um jeden Ball und sind vorne schwer auszurechnen.“ Die zweite Partie steigt dann am Montag (15 Uhr) gegen den SV Groß Oesingen. Der SVGO ließ zuletzt gegen den VfL Vorhop (2:2) Punkte liegen. Trainer Torben König erwartet nun eine Reaktion seiner Mannschaft: „Es wird ähnlich schwer wie gegen Vorhop. Nun erwarte ich aber, dass wir die Angriffe besser zu Ende spielen. Es wird aber knifflig, denn der MTV ist bei Kontern immer gefährlich. Das haben wir im Hinspiel erst erleben müssen.“

Für den VfL Germania Ummern steht das vermeintlich leichteste Spiel auf dem Programm. Denn am Ostermontag gegen den unangefochtenen Tabellenführer VfR Wilsche-Neubokel haben die Germanen nichts zu verlieren. VfL-Trainer Michael Alms sieht es als eine Art Bonusspiel an: „Wenn wir einen Punkt holen, wäre das schon ein gutes Ergebnis.“ Außerdem war am vergangenen Spieltag zu sehen, dass der Primus nicht ganz unantastbar ist. Der VfR ließ im Spitzenspiel gegen den SV Westerbeck Punkte liegen. „Wir freuen uns einfach auf die Partie. Beide Dörfer liegen nicht weit auseinander, es werden bestimmt einige Zuschauer kommen“, so Alms.

„Wir müssen dringend aus unserem Winterschlaf erwachen“, fordert Klaus Götz, Co-Trainer vom Wesendorfer SC. Er und Cheftrainer Matthias Hopp waren garnicht angetan von der zuletzt gezeigten Leistung gegen Wittingen. „Wir haben wieder zwei bis drei Schritte zurückgemacht“, seufzte der Übungsleiter. Nun erwartet das Trainerduo eine Reaktion gegen den TSV Rothemühle. „Der Gegner ist nur schwer einzuschätzen. Viele Studenten spielen dort, oft wechselt der Kader am Wochenende“, so Hopp weiter. Zumindest die Personalsituation hat sich etwas entschärft bei den Blau-Weißen. Dennis Grühl und Stefan Will stehen am Montag parat.

Für den VfL Vorhop geht es ums nackte Überleben, jeder Punkt bringt das gallische Dorf weiter. Trainer Sebastian Sommer betitelte die Partie beim TuS Müden-Dieckhorst als Knackpunkt-Spiel. „Mit einem Sieg können wir das Ruder herumreißen und die Abstiegszone seit langer Zeit endlich mal wieder verlassen.“ Er selber kann auf dem Rasen nicht mitwirken, weil er sich im vergangenen Spiel gegen den SV Groß Oesingen (2:2) den Gelb-Roten Karton abholte. Dagegen kann er wieder auf seinen Kapitän zählen. Torsten Koch ist nach überstandener Verletzung wieder einsatzfähig. „Ich sehe uns gleichstark. Es dürfte auf alle Fälle wieder ein kampfbetontes Spiel werden“, prognostizierte Sommer.

Von Jannis Klimburg

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