Fußball – Kreisliga: Nun fehlt Brome auch noch Torwart Wiswedel / Wittingen winkt Platz drei / Vorhop will Meine-Sieg vergolden

Ohne Sieben! FC Brome wünscht sich in Winterpause

Auf und davon! Gegen den TSV Meine setzte sich der VfL Vorhop (l. Edmund Laeseke) erfolgreich durch. Nun soll beim Letzten TSV Grußendorf der nächste Sieg herausspringen. Foto: Jansen

mj. Die SV Meinersen passt sich in der Kreisliga dem Wetter an. Trist und trübe! Seit drei Spielen gab es für den SVM keinen Sieg mehr. Beim MTV Gifhorn II hofft die Mannschaft von Peter Placinta am Sonntag (12 Uhr) wieder auf sportlichen Sonnenschein und einen Dreier.

Die übrigen sieben Partien werden Sonntag um 14 Uhr angepfiffen.

MTV Gifhorn –

SV Meinersen

Und abwärts geht’s! Dreimal ist Meinersen ohne Sieg. Setzt die Placinta-Elf ihren Lauf auch in Gifhorn fort, droht ein Abrutschen auf Platz fünf. Der Gegner ist nur schwer einzuschätzen. Zwar ist die MTV-Reserve nicht gerade vom Erfolg verwöhnt. Positive Überraschungen wie beim 1:1 gegen Leiferde oder dem 4:1 in Wittingen aber immer mal möglich.

VfL Wittingen/S. –

SV Leiferde

Die Mannschaft der Stunde kommt aus Wittingen. Mit vier Siegen hat sich der VfL nach oben gearbeitet. Nun winkt sogar Platz drei. „Dafür müsste schon alles passen“, winkt VfL-Trainer Achim Börstler ab.

Einen Platz könnte Wittingen aber gutmachen, ein Sieg gegen den Nachbarn SVL vorausgesetzt. „Das traue ich meinen Jungs zu“, meinte Börstler, den Personalsorgen plagen.

Neben Torwart Christoph Pörschke (Wadenbein), Christoph Heinecke (Knie verdreht) sind auch Lars Borchers und Frederik Heinrichs verhindert. Zwischen die VfL-Pfosten wird Vorsitzender Peter Herrewig rücken. „Er ist bei den Alten Herren gut im Training und wird die Aufgabe mit seiner ganzen Routine meistern“, ist sich Börstler sicher.

TSV Meine –

Wesendorfer SC

Fünfmal in Folge musste sich der WSC nicht mehr geschlagen geben. Eine Serie, die in Meine fortgesetzt werden soll. „Wir sind Favorit, unser Ziel drei Punkte“, so die klare Ansage von Trainer Jürgen Fromhage.

Ein Spaziergang wird die Aufgabe in Meine aber nicht. „Der TSV ist daheim immer für eine Überraschung gut“, warnt Fromhage vor dem Gegner, der zehn von 14 Zählern zu Hause einfuhr. „Wir haben im letzten Jahr nach Führung noch 1:2 verloren. Wir müssen konzentriert sein und unsere Chancen nutzen“, so Fromhage, der Hikmet Ekinci (Rückenbeschwerden) und Michael Brendel (Sperre) ersetzen muss.

SV Hankensbüttel –

TSV Rothemühle

Für den HSV gab es in dieser Saison nur Hopp oder Top. „Das ist unser letztes Heimspiel bis zur Pause. Deshalb peilen wir schon einen Sieg an“, so Hankensbüttels Trainer Sven Reschke.

Die offensive Spielweise des Gegners, schätzt er, komme seiner Mannschaft durchaus entgegen. „Wir haben eine sehr sichere Abwehr. Gegen Vereine, die mitspielen wollen, können wir leichter zu unseren Kontern kommen“, glaubt Reschke an einen erfolgreichen Auftritt.

Fraglich sind Tobias Golombeck und Friedrich Klasen, die wohl privat verhindert sind. Rothemühle verlor zuletzt zweimal in Serie.

TSV Grußendorf –

VfL Vorhop

Durchatmen in Vorhop. Mit dem 4:1 gegen Meine verschaffte sich die Mannschaft von Stefan Zimolong etwas Luft im Abstiegskampf. „Das war Balsam für unsere Seele. Wir haben wieder unsere Chancen genutzt und konnten dagegen halten. Jetzt wollen wir in Grußendorf nachlegen“, meinte Zimolong.

Obwohl Grußendorf Letzter ist, erwartet Vorhops Trainer keinen Selbstläufer. „Der TSV ist nicht so schlecht wie es die Tabelle aussagt. Wenn wir an unsere Leistung aus dem Meine-Spiel anknüpfen und die gleiche Bereitschaft zeigen, dann können wir auch aus Grußendorf etwas Zählbares mitnehmen“, sagte Zimolong, der wieder mit Mirko Rehders und Christopher Schulze planen kann. „Beide sind noch angeschlagen, stellen sich aber in den Dienst der Mannschaft und beißen sich durch.“

FC Brome –

SV Osloß

Ohne Sieben! Die Personalprobleme bei den Bromern haben sich noch einmal verschärft. Nun fällt auch noch Torhüter Marcel Wiswedel mit einer Meniskus-Verletzung aus. „Ich sehne die Winterpause herbei“, sagte FCB-Trainer Thorsten Thielemann, der damit gegen Osloß wieder arg improvisieren muss. Aus der Alten Herren sollen wieder einige erfahrene Haudegen die junge Bromer Mannschaft („Die Jungs machen das gut, geben sich viel Mühe“) unterstützen.

Besonders auf Angreifer Mario Fischer muss Brome achten. Mit 18 Treffern hat er über die Hälfte aller Osloßer Tore erzielt.

SV BW Rühen –

SV Triangel

Nur nicht den Anschluss verlieren. Mit Rühen und Triangel treffen zwei punktgleiche Kellerkinder aufeinander. Das Ziel ist das gleiche: mit einem Dreier den Abstand zum rettenden Ufer verkleinern. Rühen wartet zwar seit sechs Partien auf den dritten Saisonsieg, gab aber durch das 1:1 gegen Brome nach zwei deutlichen Niederlagen ein Lebenszeichen.

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