Handball – Verbandsliga: VfL Wittingen bezwingt Aufsteiger HSG durch Energieleistung mit 29:26

Oha, der zweite Auswärtssieg!

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Siegerselfies kann der Handball-Verbandsligist VfL Wittingen (r. Torsten Meyer). Nach dem zweiten Auswärtserfolg kannte der Jubel keine Grenzen mehr in der Kabine.

Herzberg. Da ist er, der lang ersehnte zweite Auswärtssieg in der Handball-Verbandsliga! Hart umkämpft, aber am Ende sicherte sich der VfL Wittingen am Samstag bei der HSG Oha einen 29:26-Erfolg.

Der Jubel und die Erleichterung nach dem Abpfiff war extrem groß. „Auswärtssieg, Auswärtssieg“, schallte es durch die Halle in Herzberg. Doch dafür mussten 60 Minuten Energieleistung her vom VfL Wittingen. Denn der Aufsteiger HSG Oha lieferte den Brauereistädtern ein heißes Duell.

VfL-Akteur Lars Erxleben (l.) trug sich gleich vier Mal in die Torschützenliste ein gegen die HSG Oha.

Es entwickelte sich von Beginn an ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zunächst konnte sich kein Team wirklich absetzen. Den Hausherren gelangen viele einfache Tore über die erste und zweite Welle. Auch weil dem VfL einmal mehr zu viele einfache Fehler unterliefen. Mitte des ersten Abschnittes wurde die Mannschaft von Trainer Christian Gades dann stärker, stellte die vielen individuellen Schnitzer ab. Außerdem lief Keeper Bastian Albrot zur Höchstform auf, parierte einige Würfe – 14:11 für den VfL nach 26 Spielminuten. Allerdings war in der Endphase wieder ein Spiegelbild der Anfangsminuten zu sehen. Im Umschaltverhalten agierten die Gades-Schützlinge abermals nicht clever genug. Deshalb kam Oha bis zum Pausenpfiff noch auf 14:15 heran.

Dieser Schlendrian setzte sich auch nach dem Wechsel fort. Der Gastgeber bekam die Oberhand, führte nach 40 Minuten mit 21:18. Auszeit VfL!

Die Ansprache vom Trainer schien Wirkung zu zeigen, denn die Partie begann zu kippen. Schnell holten die Wittinger den Drei-Tore-Rückstand auf. Im Zentrum stand man wieder kompakt und der Glaube an den Sieg kehrte zurück in die Köpfe der Spieler. In nur zehn Minuten eilte der VfL auf 28:24 davon. Auch die offensivere Deckung des Aufsteigers sollte nichts mehr einbringen, denn am späteren 29:26-Erfolg für die Gäste änderte diese Umstellung nichts mehr. Der zweite Auswärtssieg der laufenden Spielzeit war perfekt!

„Das haben wir uns hart erarbeitet. Unser Kollektiv hat heute überzeugt und der Sieg geht am Ende in Ordnung. Nun haben wir uns etwas Luft verschafft und können mit breiter Brust in das Spitzenspiel gegen Barsinghausen gehen“, freute sich Gades.

Von Jannis Klimburg

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