Handball – Landesliga LG Herren: SG VfL erwartet HBV Celle

Die offene Rechnung

Auf seine Dienste muss die SG VfL heute verzichten: Doch bis auf Niklas Heinecke (am Ball) kann Wittingen/Stöcken aus dem Vollen schöpfen und sinnt auf Revanche gegen den HBV 91 Celle.
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Auf seine Dienste muss die SG VfL heute verzichten: Doch bis auf Niklas Heinecke (am Ball) kann Wittingen/Stöcken aus dem Vollen schöpfen und sinnt auf Revanche gegen den HBV 91 Celle.

Wittingen – Die Siegesserie ist tot! Lang lebe die Siegesserie!? Nachdem der Höhenflug der Handballer von der SG VfL Wittingen/Stöcken in der Landesliga Lüneburg – vordergründig personalbedingt – zuletzt in Beckdorf ein unglückliches Ende (32:33) nahm, soll einfach der nächste Lauf folgen.

Zumal der Tabellensechste ohnehin noch mit einer weiteren Antriebsfeder in das heutige Heimspiel gegen den HBV 91 Celle (19. 15 Uhr) geht. .

Denn über die 27:29-Niederlage zum Saisonauftakt im Hinspiel ist, mental, noch immer kein Gras gewachsen bei den Brauereistädtern. Das bekräftigt auch Trainer Christian Gades: „Wir haben noch eine Rechnung offen. Im Normalfall hätten wir dieses Spiel nie verlieren dürfen.“ Es war damals ein Stück weit der neu zusammengewürfelten Personalkonstellation der SG VfL geschuldet. Womöglich auch einer gewissen Überheblichkeit nach dem Freiwillig-Abstieg. „Ich mag es mir nicht anmaßen: Aber vielleicht hat der ein oder andere unterschwellig gedacht, es wird schon funktionieren“, meint Gades rückblickend. Wie dem auch sei: Trotz Startschwierigkeiten hatte Wittingen/Stöcken kurz vor Schluss mit drei Toren in Front gelegen, dann aber „doofe oder gar keine Entscheidungen“ mehr getroffen und eben verloren.

Wenn Gades etwas Positives aus diesem Fehlstart mitnahm, dann immerhin positionsbezogene Erkenntnisse für den weiteren Saisonverlauf. In dessen Zuge sich die Ausgangslage für das heutige Wiedersehen mit Celle um Toptorschütze Luis Meyer auch grundlegend gewandelt hat. Die SG VfL sortierte sich neu, legte im Kopf einen Schalter um und nahm Fahrt auf. Der HBV hingegen knickte nach vier Siegen zu Saisonbeginn gewaltig ein, kassierte zuletzt fünf Schlappen in Serie und schwebt in Abstiegsgefahr.

Da dieses Mal, bis auf Niklas Heinecke, wieder alle Mann an Bord sind, strebt Wittingen/Stöcken zweifelsohne eine Revanche an.

VON INGO BARRENSCHEEN

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