Hallenfußball – Wittinger Cup 2018, Gruppe B: Bezirksligist souverän / Wesendorfer Wechsel fruchten

Oesinger Halbtagsjob reicht zur Prinzenrolle hinter Platendorf

Ebenfalls weiter: Der Wesendorfer SC (r.). Foto: Klimburg

Wittingen – Der TuS Neudorf-Platendorf, ohne Frage einer der Top-Favoriten auf den Wittinger Cup 2019, macht keine halben Sachen.

Das zeigte am gestrigen Mittwochabend bereits das Imponiergehabe in der Vorrunde: Der Bezirksligist aus dem Moor schickte seine erste Garde – und bildete auch die erste Garde in der Gruppe B.

Gemäß der Hackordnung folgten die Kreisligisten SV Groß Oesingen und Wesendorfer SC auf den weiteren Plätzen, die Wiedersehensfreude am Freitag auslösen. Wobei sich die Oesinger gewissermaßen als Halbtags-Jobber präsentierten. „Wir haben in jedem Spiel die erste Hälfte verpennt“, räumte Trainer Torben König ein. Beim 6:0 gegen den chancenlosen FC Oerrel etwa fielen vier Tore erst in den zwei letzten Minuten. Aber dank des Nachbrenners sprang letztlich doch ein standesgemäßes Ergebnis heraus. Am Final-Freitag stößt dann wahrscheinlich noch der letzte fehlende Mosaikstein aus dem einst glorreichen 95er-Jahrgang dazu, der in der Jugend fünfmal Hallen-Kreismeister wurde: Heiko Dreier.

Personal-Rochaden sind auch beim WSC an der Tagesordnung. Gegenüber dem Aus beim Volksbank-Cup stießen die Routiniers Sergej Plett und Roman Kremer hinzu – und hätten Ruhe reingebracht, konstatierte Coach Julian Hoppe. „Die drei bis vier Wechsel haben gefruchtet.“ Da auch die Dauerbrenner Julius Kelm oder Mika Wrede aufdrehten, bewertete Hoppe das Weiterkommen als „astrein“. Wobei das Team morgen erneut durcheinandergewürfelt wird.

Ein Schatten seiner selbst blieb der FC Ohretal. „Die Grundordnung hat gefehlt. Wir waren nicht so kompakt wie beim Volksbank-Cup“, stellte Trainer Matthias Bock zerknirscht fest. Rot-Grün muss also wieder zuschauen.

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