Fußball – 2. Kreisklasse 1+2: Wagenhoff II dagegen muss kämpfen / Knesebeck II: Kleines Endspiel gegen HaMa

Oerrel trotz Ostern ohne Personalsorgen

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Parsau II (M.) hat Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft, trifft heute auf Wagenhoff II. Brome II greift erst Montag gegen Knesebeck ein.

ct. Doppelbelastung zu Ostern. Auch die 2. Fußball-Kreisklasse ist nicht drumrum gekommen, einige Teams müssen sowohl heute als auch am Montag ran. Dabei sorgen sich einige Clubs darum, einen vollen Kader zusammen zu bekommen.

„Einige sind im Urlaub, das ist halt kein regulärer Spieltag“, moniert Heiko Hagedorn vom SV Wagenhoff II, der seinen Spielern dabei keinen Vorwurf macht.

Der FC Oerrel hat diese Sorgen nicht. Ganz im Gegenteil. Christian Axt kann aus dem Vollen schöpfen. Heute um 16 Uhr beim Hoitlinger SV und am Montag gegen den SV Bokensdorf (15 Uhr) hat der FCO-Coach 22 Mann zur Verfügung. „Das werden ganz interessante Spiele. Wir sind vorbereitet und ich bin guter Dinge, dass wir eine starke Leistung auf den Platz bringen.“ Die Ostertage sind für Oerrel ganz entscheidend, denn danach steht fest, ob der FCO weiter oben mitspielt oder im Mittelfeld hängen bleibt.

Beim SV Steinhorst sieht es ähnlich aus. Vor dem Derby gegen den SV Groß Oesingen II (heute, 16 Uhr) hat die Truppe von Frank Kalinowski gleich zweifach etwas wiedergutzumachen. Das 2:5 gegen Parsau II tat weh und auch die Hinspielniederlage gegen Oesingen ist noch in den Köpfen der Steinhorster. „Wir wollen mit aller Macht und Gier punkten“, sagt Kalinowski deshalb: „Um den Anschluss nach oben zu halten.“

Knesebeck empfängt den SV Hagen-Mahnburg (r.). Steinhorst dagegen will die Derby-Revanche.

Ganz andere Sorgen haben sie dagegen beim VfL Knesebeck II. Nachdem die Konkurrenz punktete, hat das Team von Trainer Bernd Boese die Rote Laterne übernommen und nach der Niederlage gegen Emmen mit dem SV Hagen-Mahnburg den nächsten direkten Konkurrenten vor der Brust (heute, 14 Uhr). „Schaffen wir es da, einen Dreier zu holen, ist danach gegen Brome II auch ein Punkt drin“, ist sich Boese sicher. Gegen den Spitzenreiter muss das Schlusslicht am Montag ran (13 Uhr). „Wir wissen worum es geht“, so Boese.

Zum doppelten Heimspieltag lädt auch der SV Wagenhoff II ein. Nachdem zunächst die formstarke Parsau-Reserve kommt (heute, 14 Uhr), erwartet der SVW II am Montag den TSV Fortuna Bergfeld (13 Uhr). Und da Heiko Hagedorn auf viele Spieler verzichten muss, wäre der Coach über zwei Remis schon zufrieden: „Ich würde mich über jeden Punkt freuen, den wir holen. Wir werden schon elf Mann zusammen bekommen.“

Die Mannschaft von Simon Linne befindet sich dagegen auf dem aufsteigenden Ast. Nach dem wichtigen Sieg über Knesebeck II hat der TV Emmen nun aber zwei große Kaliber vor sich. Heute geht es gegen das Team von Spielertrainer Julian Hoppe, den Wesendorfer SC II (14 Uhr). Am Ostermontag treffen die Emmer dann auswärts auf den VfL Wahrenholz II (13 Uhr), der immer noch auf den ersten Sieg im Jahr 2018 wartet, sich aber nicht gegen die Favoritenrolle wehrt. „Es wird vom Kopf her trotzdem nicht einfach. Wir müssen gucken, was geht. Gegen Teams von unten tun wir uns erwartungsgemäß immer schwer“, meint VfL-Trainer Ralph Meyer. Und auch Emmens Übungsleiter Simon Linne weiß, dass jeder Punkt ein Gewinn für sein Team wäre: „Aus jedem Spiel einen Zähler mitnehmen, wäre top. Die Jungs sind heiß aufs Spiel und wir wollen uns endlich von unten absetzen.“

Staffel 2

Der VfL Germania Ummern II hat nur das eine Spiel heute um 16 Uhr und sieht es als Vorteil, dass er auf eines der Topteams der Liga trifft. Nachdem Spitzenreiter Welat schon über die Germanen stolperte und in der vergangenen Woche der vorherige Tabellendritte Flettmar mit 5:4 dran glauben musste, kommt mit dem MTV II nun der nächste Dritte. „Wir haben gezeigt, dass wir gegen jeden was mitnehmen können“, gibt sich VfL-Co-Trainer Jan Rüngeling deshalb selbstbewusst. Spielerisch und vor allem kämpferisch halten die Germanen besonders gegen die Teams von oben mit. „Deshalb sehe ich es sogar als Vorteil, dass wir nicht gegen eine Mannschaft von unten spielen“, meint Rüngeling, der darauf anspielt, dass seine Truppe immer noch unterschätzt wird.

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