Fußball – Wittinger Stadtpokal 2016, Vorrunde: Gastgeber SG Teschendorf-Schnefl./Ohretal II überrascht SV HaMa

Die Null steht: Wittingen und Ohretal weiter

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Kämpfen bis zum Umfallen: In den ersten beiden Partien, wie hier gegen den VfL Wittingen (r.), zeigte der SV Hagen-Mahnburg vor allem defensiv ansprechende Leistungen.

Teschendorf. Die Favoriten eingelullt und dann zum letzten Platz genullt: Der SV Hagen-Mahnburg ist beim Wittinger Fußball-Stadtpokal gestern Nachmittag torlos in der Vorrunde gescheitert. Der VfL Wittingen/S.

und der FC Ohretal sicherten sich erwartungsgemäß die beiden Tickets für das Halbfinale.

In der letzten Partie hatte HaMa die Überraschung in der eigenen Hand. Mit einem 3:1 über die gastgebende SG Teschendorf-Schneflingen/Ohretal II wäre der SV im Semifinale gewesen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.... Der Außenseiter rundete eine gelungene Premieren-Vorstellung ab und gewann mit 1:0. Die SG verbesserte sich damit immerhin auf den dritten Vorrunden-Rang. „Das lässt für die Zukunft hoffen“, meinte Teschendorfs Spartenleiter Andreas Kahrens, der durchaus gute fußballerische Ansätze seines Teams beim ersten gemeinsamen Auftritt sah. Nach zwei Nullnummern gegen den FC Ohretal und den VfL Wittingen/S. rutschte HaMa noch auf den vierten Platz ab.

Zufrieden mit seinem Team zeigte sich hingegen Ohretals Spielertrainer Maik Nicoll: „Das war alles gut, vor allem weil mit Rasmus Banse und Philipp Wesemann zwei wichtige Stützen gefehlt haben.“ Insbesondere gegen den Kreisligisten VfL Wittingen/S. zeigte der eine Klasse niedriger angesiedelte FC eine gute Leistung. Einen Wermutstropfen hatten Nicoll und seine Kameraden allerdings zu verkraften: Im Duell mit Hagen-Mahnburg brach sich Christopher Franke die Nase. Sein Gegenspieler hatte zum Fallrückzieher angesetzt, traf jedoch nicht den Ball, sondern Frankes Gesicht. Im Krankenhaus bestätigte sich die böse Vorahnung. „Die Nase ist durch“, berichtete Nicoll.

Für eine positive Gefühlslage auf Ohretaler, und auch auf Wittinger Seite, sorgte der Blick auf das Torverhältnis. Die beiden Vorrunden-Ersten kassierten nicht ein Gegentor. Sie trafen auf der anderen Seite aber auch nur gegen den Gastgeber aus der 3. Kreisklasse. Dank des besseren Torverhältnisses sicherte sich so der VfL den Platz an der Sonne. Beim 5:0 über die SG Teschendorf/Ohretal II waren Cornelius Kuba und Sven Arndt jeweils doppelt zur Stelle.

Trotz des Nasenbruchs seien alle Spiele sehr fair gewesen, betonte Kahrens, der insgesamt ein positives Gesamtfazit der Vorrunde zog. Zu den Halbfinals – Vorhop-Wittingen und Knesebeck-Ohretal – am Mittwoch (ab 18.30 Uhr) erhofft er sich allerdings noch ein paar Zuschauer mehr.

Von Andreas Arens

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