Handball – Landesliga LG Herren: SG VfL Wittingen/Stöcken verliert beim HBV Celle 27:29

Noch nicht als Kollektiv funktioniert

Leute, wir müssen mehr zusammen agieren! Coach Christian Gades vermisste bei der SG VfL Wittingen/Stöcken ein Kollektiv im Auftaktspiel.
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Leute, wir müssen mehr zusammen agieren! Coach Christian Gades vermisste bei der SG VfL Wittingen/Stöcken ein Kollektiv im Auftaktspiel.

Celle – Handball ist ein Mannschaftssport. Zu dieser Erkenntnis kamen die Herren der SG VfL Wittingen/Stöcken am gestrigen Sonntag scheinbar zu spät.

Denn nach dem Umbruch sowie dem freiwilligen Abstieg in die Landesliga Lüneburg setzten die Schützlinge von Trainer Christian Gades den Auftakt in den Sand. Beim HBV Celle unterlagen die Brauereistädter mit 27:29 (16:17).

„Wir haben im Kollektiv leider noch nicht funktioniert und daher auch verdient verloren“, musste Gades nach der Begegnung zugeben. So verstrickte sich seine Sieben zu oft in Einzelaktionen. Die Partie verlief zwar recht ausgeglichen, doch nach dem 11:11 erlaubten sich die Wittingen/Stöckener zu leichte Fehler. „Wir haben zu unvorbereitet abgeschlossen und die Bälle daher förmlich weggeworfen“, monierte der SG VfL-Übungsleiter. Dennoch blieb seine Mannschaft immer im Spiel, auch wenn sie zumeist im Hintertreffen war. So bereits mit 6:9 nach 18 Minuten. Zur Pause lag Celle knapp mit 17:16 vorn.

Nachdem die Gäste etwa zehn Minuten vor Schluss mit drei Treffern – Tim Schmidt, Simon Bartel und Christian Breustedt hatten für ein 25:22 gesorgt – führten, verpassten sie es, den Sack zuzubinden. „Wir haben das Duell nicht konsequent genug zu Ende gespielt“, kritisierte Christian Gades. Außerdem führten die von ihm eingangs erwähnten Einzelaktionen ebenfalls nicht zum Erfolg. Dazu kam, dass die Abwehr noch nicht eingespielt wirkte. „Wir hatten dort noch klare Abstimmungsprobleme. Dazu haben wir nicht im Verbund gedeckt“, so Gades.

Folge: Der HBV traf dreimal in Folge, stellte den 25:25-Gleichstand her (55.) und ging nur vier Zeigerumdrehungen später sogar mit 28:26 (59.) in Front. Das konnten die Brauereistädter nun nicht mehr umbiegen. Die Celler verwalteten das Zwei-Tore-Polster.

„Unter dem Strich war es ein Auftakt, den wir uns so natürlich nicht vorgestellt hatten. Doch wir haben gerade einen Umbruch hinter uns und müssen erst richtig zusammenfinden. Immerhin wissen wir nun, dass uns auch in dieser Liga nichts geschenkt wird“, sieht der Wittingen/Stöckener noch lange keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen.

VON FLORIAN SCHULZ

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