Fußball – Einhorn-Cup: VfL Wahrenholz lässt TuS Bodenteich den Vortritt

Nichts wird’s mit dem Traumfinale!

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Justus Lahmann (l.) und der FC Ohretal mussten sich Bodenteich (r. Marcel Peters) mit 1:5 geschlagen geben.

Knesebeck – Es wäre aus Nordkreis-Sicht das Traumfinale schlechthin gewesen.

Doch daraus wird nichts! Da der VfL Wahrenholz auf seine Teilnahme am Endspiel des Einhorn-Cups verzichtet, trifft der gastgebende Kreisligist VfL Knesebeck am morgigen Freitagabend ab 19 Uhr auf den TuS Bodenteich.

Rein sportlich hatten sich die Wahrenholzer in Gruppe A eigentlich dank des vergleichsweise besseren Torverhältnisses gegenüber Bodenteich durchgesetzt. Beide Bezirksligisten, die sich im direkten Duell am Montag 1:1 trennten, bezwangen den FC Ohretal deutlich – Wahrenholz mit 6:0, der TuS hingegen „nur“ mit 5:1.

Doch die Thielemann-Elf wird morgen mit Blick auf das erste Ligaduell am Sonntag gegen den MTV Gamsen nicht nach Knesebeck zum Finale reisen, stattdessen messen sich die Platzherren mit dem TuS Bodenteich. Zuvor bestreitet der VfL Knesebeck II ab 17 Uhr noch ein Testspiel gegen den TV Jahn Wolfsburg II.

Um sich schon einmal auf das Cup-Endspiel vorzubereiten, kreuzten die Knesebecker gestern Abend mit Landesliga-Aufsteiger MTV Isenbüttel die Klingen, waren beim 0:4 jedoch chancenlos.

TuS Bodenteich – FC Ohretal 5:1 (2:1)

Alles eine Frage der Kondition? Schon gegen Wahrenholz am Vortag machte der FCO seine Sache in der ersten Halbzeit sehr ordentlich, um dann nach dem Seitenwechsel einzubrechen. Und auch gegen einen weiteren Bezirksligisten begann der Vertreter der 1. Kreisklasse 1 gestern durchaus mutig.

„Spielerisch war eine Verbesserung gegenüber Dienstag zu erkennen, dazu haben wir die Räume besser zugestellt“, lobte FCO-Trainer Axel Krüger. Belohnt wurde seine Elf nach nur fünf Minuten, als Neuzugang Florian Schneider das 1:0 markierte. Der Rückstand diente jedoch als eine Art Weckruf für Bodenteich. Der TuS packte fortan die technisch feine Klinge aus und ließ Ball und Gegner gut laufen. Allerdings dauerte es eine Weile, bis er auch zuschlug. Dann jedoch gleich doppelt in Person von Kim Winter zum 2:1-Pausenstand.

Die Blau-Weißen gewannen nach Wiederbeginn immer mehr Oberwasser und spielten sich Chancen en masse heraus. Zum „Glück“ für Ohretal (Krüger: „Der Klassenunterschied war dann doch klar erkennbar, doch wir stehen ja erst am Anfang der Vorbereitung“) trafen aber „nur“ noch Timo Westerfeld, Max Möller und Mathies Hinrichs.

. Tore: 0:1 Florian Schneider (5.), 1:1/2:1 Kim Winter (24./27.), 3:1 Timo Westerfeld (36.), 4:1 Max Möller (48.), 5:1 Mathies Hinrichs (50.).

MTV Isenbüttel – VfL Knesebeck I 4:0 (3:0)

Zu stark war Landesliga-Aufsteiger MTV Isenbüttel gestern Abend für André Haven (l.) und den VfL Knesebeck. Die Einhörner unterlagen auf eigenem Platz deutlich mit 0:4.

Zwar stemmte sich der heimische VfL mit aller Macht gegen die drohende Niederlage, doch nach nicht einmal 20 Minuten waren die Würfel in dieser Partie bereits gefallen. Zu diesem Zeitpunkt führte der technisch starke Landesligist aus Isenbüttel mit 3:0. Auf Knesebecker Seite machte sich das Fehlen der beiden etatmäßigen Innenverteidiger Nils Mohr und Michel Kühne doch stark bemerkbar.

Ihren Vertretern Toni Roggenbach und Malte Gercke fehlte es des Öfteren noch an der nötigen Abstimmung. Etwas besser lief es nach Wiederbeginn, als es nur noch ein Gegentor gab.

. Tore: 1:0 Petrus Amin (3.), 2:0 Maik Grunau (10.), 3:0 Jan-Philipp Helms (18.), 4:0 Petrus Amin (38.).

VON FLORIAN SCHULZ

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