Hallenfußball – 2. Wittinger Cup: Organisator Peter Herrewig zieht positives Fazit / IK spendet als Medienpartner Preise

„Nicht immer hochklassig, aber spannend“

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Eintrittskarten für die Grizzlys Wolfsburg gewonnen: IK-Verkaufsleiter Claudius Filice (l.) und Organisator Peter Herrewig (r.) überreichten den drei besten Spielern Daniel Molitor (v. l.), Mikail Altmis und Nicolas Müller die Gutscheine.

Wittingen. Der Budenzauber in Wittingen ist vorbei. Nach zwei Vorrundentagen und der Endrunde am Donnerstagabend hat die 2. Auflage des Wittinger-Cups einen neuen alten Titelgewinner gefunden.

Die Anhänger vom VfL Wittingen/Suderwittingen unterstützten ihre Truppe lautstark während des gesamten Turniers.

In einem dramatischen und spannenden Finale setzte sich erneut der VfL Wittingen/Suderwittingen durch. Gegner war diesmal nicht der Rivale VfL Knesebeck, sondern der TuS Neudorf-Platendorf aus der höherklassigen Bezirksliga. Im Endspiel stand beim VfL Kampf und Leidenschaft an erster Stelle. Damit sollten sich die Brauereistädter dann auch belohnen, denn am Ende stand ein knapper 2:1-Sieg für den Lokalmatador auf der Anzeigetafel. Trotz der Niederlage will die Mannschaft um TuS-Trainer Ralf Schmidt auch bei der 3. Auflage wieder teilnehmen. „Wir kommen nächstes Jahr wieder. Das hätte ich auch gesagt, wenn wir gewonnen hätten“, so Schmidt. „Für die gute Organisation gilt es, einen Dank an Peter Herrewig und die vielen Helfer auszusprechen. Es ist nicht leicht, in die Fußstapfen des Nord-Cups zu treten. Am Ende war der Sieg für Wittingen vielleicht etwas glücklich, dafür kam unser Erfolg im Halbfinale mit Glück zustande“, fuhr der Übungsleiter fort.

Da ist das Ding! Peter Herrewig (r.) überreichte VfL-Kapitän Lars Jübermann (l.) den Pokal.

Das Teilnehmerfeld war von den Mannschaften und Spielern her qualitativ hochwertig besetzt. Die Begegnungen glänzten nicht immer mit großer Spielkultur, dafür standen viele Partien immer auf des Messers Schneide und waren bis zur letzten Sekunde spannend. So wurde in der Gruppenphase der Finalrunde bis zur letzten Sekunde gezittert, weil sich alle Mannschaften noch Hoffnungen auf den Einzug in das Viertelfinale machen konnten. So sah es auch der Organisator des Wittinger-Cups: „Ein großer Dank geht natürlich zunächst einmal an die Vereine und Spieler, die hier teilgenommen haben. Die Duelle auf dem Parkett waren nicht immer hochklassig, aber dafür extrem spannend. Auch durch die großartige Unterstützung der Fans war es dieses Jahr wieder ein rundherum gelungenes Turnier“, zeigte sich Peter Herrewig am Ende zufrieden.

Zum Schluss wurde dem Titelverteidiger VfL Wittingen/Suderwittingen nicht nur der Pokal überreicht, sondern es wurden auch noch drei Spieler mit besonderen Preisen ausgezeichnet. Dafür hat das Isenhagener Kreisblatt als neuer Medienpartner des Wittinger-Cups Eintrittskarten für die DEL-Mannschaft Grizzlys Wolfsburg bereit gestellt. Zunächst wurde Nicolas Müller vom TSV Schönewörde als bester Torschützenkönig ausgezeichnet. Der Offensivspieler netzte bei der Endrunde am Donnerstag insgesamt fünf Mal ein. Müller war nicht nur der treffsicherste Akteur auf dem Parkett, sondern sorgte auch für den Lacher des Turniers. Auf die Frage, wen er denn mitnehmen würde zu den Grizzlys, antwortete er schmunzelnd und gut überlegt: „Meine Mutter darf mich dann wohl begleiten.“

Zwar nicht den Titel geholt, aber trotzdem einen Preis abgesahnt: Mikail Altmis wurde von den Verantwortlichen zum Spieler des Turniers gekürt. Der technisch versierte Mittelfeldakteur vom TuS Neudorf-Platendorf glänzte mit vielen Scorerpunkten und guten Aktionen für sein Team. Der letzte im Trio, der ausgezeichnet wurde, bindet die Schuhe für den Titelverteidiger. Daniel Wolter, von seinen Mannschaftskollegen nur als Fußballgott betitelt, bekam die Urkunde für den besten Torwart des Turniers überreicht. Aber nicht nur seine glanzvollen Paraden führten den VfL zum Titelgewinn. Mit seinen zwei Treffern im Halbfinale und Endspiel ebnete er den Weg zur Verteidigung des Pokals. „In der Jugend war ich noch als Stürmer aktiv und mit der Zeit habe ich mich dann nach hinten gearbeitet. Aber ich hatte schon immer einen strammen Schuss, was man heute dann auch endlich mal wieder gesehen hat“, lachte Monitor.

Vielleicht sollte Coach Torsten Haase den Jungen mal wieder im Sturm auflaufen lassen...

Von Jannis Klimburg

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