Fußball – Testspiele: Ummern siegt dank Drangmeister und V. Sterz mit 4:2 / SVGO und Knesebeck mit Kantersiegen

Neues Sturmduo schlägt sofort ein

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Vitalij Sterz und Jannes Drangmeister in Torlaune: Der VfL Germania Ummern (l. Andre Sterz) konnte sich beim 4:2-Sieg über den TSV Ehmen auf sein neues Sturmduo verlassen.

Der Saisonstart rückt immer näher. Deshalb sind die Mannschaften aus dem Nordkreis auch fleißig am testen. Dabei zeigen sich die meisten Teams schon in Höchstform.

Unter anderem fuhren der VfL Knesebeck (7:0 gegen Jahn Wolfsburg) und SV Groß Oesingen (6:0 gegen TSV Grußendorf) Kantersieg ein.

Ebenfalls der FC Brome (7:2 gegen SV Barwedel) und Kreisliga-Aufsteiger SV BW Rühen (5:1 gegen SV Barnstorf) zeigten sich in Torlaune.

FC Brome II – MTV Wasbüttel II 5:1 (1:1)

Am Ende zahlt sich ein voller Kader eben aus. Mit sieben Ersatzspielern ging der FC Brome in die Partie gegen den MTV Wasbüttel II und das sollte sich lohnen. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer noch eine ausgeglichene Partie, was sich nach dem Wechsel dann schlagartig änderte. Die Kräfte beim MTV schwanden, der FC Brome II dagegen wechselte ordentlich durch und ließ den Ball laufen. Dies führte zu einem ungefährdeten 5:1-Erfolg. „Wir sollten den Sieg jetzt nicht überbewerten. Aber sind auf alle Fälle auf einem guten Weg“, so FCB-Spartenleiter René Wedekind.

• Tore: 1:0 Jürgens (40.), 1:1 Jansen (43.), 2:1 Schultz (65.), 3:1 Eigentor (74.), 4:1 Sgorsaly (76.), 5:1 Bokelmann (86.).

FC Brome – SV Barwedel 7:2 (4:2)

Den Burgherren gelingt es immer, die eigenen A-Jugendlich zu integrieren. Auch gegen Barwedel war wieder ein Quintett aus Eigengewächsen mit von der Partie. Das machte sich teilweise auch bemerkbar. Doch Trainer Mark-Oliver Schmidt war „hochzufrieden“ mit der gesamten Leistung seiner Jungspunde. Zwar hielt der SV Barwedel ordentlich mit, doch nach der Halbzeit zogen die Grün-Weißen die Zügel wieder strammer und eilten auf 7:2 davon. „Wir haben dominant aufgespielt, das hat mir sehr gut gefallen. Doch wir müssen noch dahin kommen, dass wir in der Defensive weniger zulassen“, meint Schmidt.

• Tore: 1:0 M. Chaaban (11.), 2:0 Keller (19./FE), 2:1, 2:2 Brömel (28., 32.), 3:2, 5:2 Rüscher (40., 49.), 4:2 A. Chaaban (45.), 6:2 Schönke (88.), 7:2 Brinkmann (90.+1).

VfL Ummern – TSV Ehmen 4:2 (1:0)

Nur einen kurzen Tiefschlaf erlaubte sich der VfL Germania Ummern. In der Phase drehte der TSV Ehmen die Partie und ging in Front. Im letzten Drittel zogen die Germanen dann wieder an und profitierten von ihren neuem Traumduo in der Spitze. Vitalij Sterz mit einem Doppelpack (64., 66.) und Neuzugang Jannes Drangmeister (71.) bogen die Partie erneut um. „Wir haben wieder viel ausprobiert und dafür sah das schon ganz gefällig aus. An ein paar Schrauben müssen wir noch drehen, aber das wird schon“, ist sich VfL-Trainer Thorsten Hahn sicher.

• Tore: 1:0, 4:2 Drangmeister (26., 71.), 1:1 k.A. (55.), 1:2 k.A. (62.), 2:2, 3:2 V. Sterz (64., 66.).

SV Teutonia Tiddische – Hoitlinger SV 2:4 (0:3)

Einen gepflegten Fußball zeigte der Hoitlinger SV gegen den Liga-Konkurrenten SV Teutonia Tiddische. Nach der ersten Hälfte war die Partie mit 3:0 quasi schon entschieden. Doch die Platzherren kämpften sich zurück, kamen nochmals auf 2:3 heran. Doch in der 80. Spielminute sorgte Daniel Puhlmann dann für die Entscheidung. „Die Jungs haben die Vorgaben gut umgesetzt. Dennoch müssen wir weiter an der Abstimmung in der Defensive pfeilen“, konstatiert HSV-Trainer Egidio Mileo.

• Tore: 0:1 Puhlmann (15.), 0:2 Wendland (25.), 0:3 Hirsch (40.), 1:3 k.A. (55.), 2:3 k.A. (60.), 2:4 Puhlmann (80.).

SV Grußendorf – SV Groß Oesingen 0:6 (0:1)

Der SV Groß Oesingen scheint bereits früh für den Saisonstart bereit zu sein. In Halbzeit eins war die Begegnung in Grußendorf noch eine knappe Kiste. Nach dem Wechsel erhöhte die Mannschaft von Trainer Torben König dann die Schlagzahl und schraubte das Ergebnis bis 6:0 in die Höhe.

• Tore: 0:1, 0:2 Litau (40., 75.), 0:2 Müller (50.), 0:3 Dreier (53.), 0:5 Degenhardt (60.), 0:6 Eilmus (85.).

VfL Knesebeck – Jahn Wolfsburg 7:0 (5:0)

Ein Muster ohne Wert für die Einhörner. „Wir hatten uns mehr erhofft, wurden vom Gegner nicht richtig gefordert“, bedauerte Knesebecks Co-Trainer Sebastian Sommer nach dem Einbahnstraßen-Sieg seiner Riege. „In der Kreisliga Wolfsburg scheint doch nicht das gleiche Niveau zu sein.“

• Tore: 1:0, 4:0 Jäkel (12., 27.), 2:0 Eigentor (17.), 3:0, 5:0, 7:0 Meinecke (22., 31., 82.), 6:0 Weitemeier (69.).

• Weitere Ergebnisse: FC Parsau - ESV Wolfsburg 3:5, TuS Ehra-Lessien - Lupo Martini Wolfsburg 3:2, TSV Grußendorf - MTV Gamsen II 7:2, SV Meinersen - FC Schunter 3:3, SC Weyhausen - SV Bokensdorf 2:1, VfR Wilsche-Neubokel II - SV Eischott 0:4, SV Sprakensehl - VfL Ummern II 9:2, SV Westerbeck II - FC Oerrel 8:2, SV Tappenbeck - Lupo Martini Wolfsburg 1:3, SV Leiferde - TSV Heiligendorf 4:3, MTV Wasbüttel - SC Wietzenbruch 2:2, SV BW Rühen- SV Barnstorf 5:1.

Von Jannis Klimburg und Ingo Barrenscheen

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