Handball – Oberliga Herren: VfL Wittingen empfängt heute die Ex-Eichen von SG Börde Handball

Neuer Name, altbekannte Stärken

„Den Schwung mitnehmen“: Das wünscht sich Wittingens Coach Axel Bühlow von seinen Schützlingen (beim Wurf Janosch Kochale) im heutigen Heimspiel gegen die SG Börde Handball. Foto: Barrenscheen

Wittingen. Es hat sich aus-geeicht. Aus dem TV Eiche Dingelbe ist – nach einer Fusion mit dem TV Garmissen-Ahstedt – die SG Börde Handball geworden. Neuer Name, alter Inhalt. Die Oberliga-Handballer des VfL Wittingen kennen am heutigen Sonnabend (19.

15 Uhr) beim Finale der Heimspiel-Wochen ihre gegnerischen Pappenheimer.

„Da hat sich ja nicht großartig etwas verändert“, erklärt VfL-Coach Axel Bühlow beim Blick auf den aktuellen Kader der Ex-Eichen. Wittingen weiß, was Börde vor dem letzten Sommer getan hat... Explizit den Kreisläufer suchen! Koloss Sebastian Froböse ist ohne Frage eine Waffe bei den Gästen. Genauso wie der Rückraum mit der Strube-Zange Jirka und Jan Kolja sowie dem Motor Kenny-Lutz Blotor (schon 39 Treffer in fünf Spielen!). Die SG verfügt praktisch über einen Quattro-Antrieb. Bühlow betont: „Auf diese vier Spieler müssen wir besonders unser Augenmerk richten. Es ist wichtig, dass wir sie in den Griff kriegen.“

Dabei wandele die Wittinger Abwehr auf einem schmalen Grat. Beziehungsweise „steckt in einem Zwiespalt“, wie der VfL-Coach es ausdrückt. „Wenn wir nicht rechtzeitig rausgehen, ballern sie uns von hinten die Bude kaputt. Kommen wir zu spät, spielen sie mit dem Kreisläufer.“ Das richtige Timing ist heute Abend für die Brauereistädter also das A und O.

Bei den zwei jüngsten Siegen hatte der VfL das richtige Zeit-Gefühl. „Diesen Schwung und die gute Stimmung wollen wir mitnehmen“, sagt Bühlow. Um die Heimspiel-Serie im Plus-Bereich zu beenden. Mit dann 8:4-Punkten hätten die Wittinger eine gute Basis für die Wochen bis Weihnachten geschaffen. Die Tatsache, dass im Umkehrschluss irgendwann auch noch einige Auswärtsspiele in Serie warten, haben Bühlow und Co. „im Hinterstübchen“. Also besser vorsorgen, weiter Selbstvertrauen tanken.

In der Vorsaison war die SGBH alias Dingelbe übrigens neben Schlusslicht Himmelsthür das einzige Team, gegen das der VfL beide Spiele gewann. Das könne dem Widersacher „den besonderen Kick“ verleihen, so Bühlow. Nicht, dass Börde zur Bürde wird.

Von Ingo Barrenscheen

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