Fußball: Schiedsrichter-Anwärterlehrgang des NFV-Kreises Gifhorn mit durchwachsener Bilanz

Nur elf neue Unparteiische im ersten Anlauf

Lehrgangsleiter Dennis Laeseke (hinten v. l.) mit Stephan Thiede (MTV Gifhorn), Stefan Will (Wesendorfer SC), Jürgen Eßmann (FSV Adenbüttel Rethen), Manfred Rösner (Prüfer), Thorben Rutsch, Korbinian Becker (beide Lehrgangsteam) sowie (vorn v. l.) Herbert Schacht (Kreisschiedsrichterobmann), Geron Meinecke (TSV Schönewörde), Christoph Buhr (TV Emmen), Thomas Hoffmann (FC Brome), Marcel Würdig (VfL Knesebeck), Franka Gerstmann, Klara Lütge (beide TSV Hillerse) und Emily Schleger (SV Dannenbüttel).
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Lehrgangsleiter Dennis Laeseke (hinten v. l.) mit Stephan Thiede (MTV Gifhorn), Stefan Will (Wesendorfer SC), Jürgen Eßmann (FSV Adenbüttel Rethen), Manfred Rösner (Prüfer), Thorben Rutsch, Korbinian Becker (beide Lehrgangsteam) sowie (vorn v. l.) Herbert Schacht (Kreisschiedsrichterobmann), Geron Meinecke (TSV Schönewörde), Christoph Buhr (TV Emmen), Thomas Hoffmann (FC Brome), Marcel Würdig (VfL Knesebeck), Franka Gerstmann, Klara Lütge (beide TSV Hillerse) und Emily Schleger (SV Dannenbüttel).

red Gifhorn – Marginale Entspannung an der Problem-Front: Der Schiedsrichter-Anwärterlehrgang hat dem NFV-Kreis Gifhorn wenigstens neun neue Unparteiische beschert. Bei insgesamt 19 Aspiranten allerdings eine doch überschaubare Quote.

Ein Teilnehmer war zum Bedauern der Verantwortlichen erst gar nicht zum Crashkurs erschienen, sechs Anwärter leisteten sich letztlich bei der Prüfung mehr als die erlaubten fünf Fehler, einer war am Prüfungstag verhindert. So schmälerte sich die Bilanz auf neun erfolgreiche Absolventen. Wobei „nur die drei Anwärterinnen fehlerfrei blieben“, unterstrich Kreisschiedsrichter-Lehrwart Dennis Laeseke.

Gestartet war der Lehrgang mit einem Kompaktwochenende in der Jugendherberge Hankensbüttel. Acht Teilnehmer waren unter, acht über 18 Jahre alt. „Nach drei Tagen, an denen das Regelwerk komprimiert gelehrt wurde, hatten die Anwärter eine Woche Zeit, um das Erlernte zu wiederholen und zu vertiefen“, erklärte Laeseke. Am darauffolgenden Wochenende stand zunächst ein Wiederholungs- und Ergänzungstag in der Jugendbegegnungsstätte Gifhorn an, bei dem weniger das Regelwerk, sondern Rahmenbedingungen wie etwa der Umgang mit dem Online-Spielbericht auf der Tagesordnung standen. Dann erfolgte schließlich die theoretische Prüfung. Diese bestand aus 30 Regelfragen im Multiple-Choice-Verfahren.

Vielleicht wächst die Gifhorner Schiedsrichter-Gilde noch weiter an. Denn die sechs durchgefallenen und der verhinderte Anwärter können demnächst in Wolfsburg zur (Nach-)Prüfung antreten. Zwei neue Kameraden konnten übrigens schon vorab gewonnen werden: Sie hatten den Anwärterlehrgang in Braunschweig genutzt.  

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