Fußball – 1. Kreisklasse 1: Bromes Reserve-Trainer wechselt zum FC Ohretal

Neue Doppelrolle für Nicoll

Freuen sich ungemein auf die Co-operation: Ohretals Coach Joachim Schöbel (r.) und sein neuer Assistent Maik Nicoll.

Radenbeck. Die Augen von Joachim Schöbel strahlen. Ganz unverhofft wurde dem Trainer von Fußball-Kreisklassist FC Ohretal ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk unter den Tannenbaum gelegt. Mit Maik Nicoll bekommt der FCO-Coach in der Winterpause eine doppelte Verstärkung.

„Maik will sich bei uns als Trainer weiterentwickeln und selbst noch einmal auf dem Niveau der 1. Kreisklasse spielen“, erklärt Schöbel die Doppel-Rolle des bisherigen Spielertrainers vom FC Brome II und künftigen Co-Trainers. Stürmer Nicoll, der die Freigabe der Burgherren („Wegen seiner großen Verdienste um den FC Brome“) bereits erhalten hat, soll schon mit Beginn der Hallenturniere aktiv mitwirken und den FCO-Coach als Adjutant entlasten.

Für ihn sei es eine sehr interessante Geschichte, blickt Schöbel voraus. „Diese Perspektive motiviert mich noch einmal zusätzlich“, sagt die bisherige „Ohretaler One-Man-Show“, der das Abschneiden seiner Mannschaft (Platz sieben) bis zur Winterpause schon als enttäuschend einordnete.

Nach dem Karriere-Ende von Friedhelm Schulze im Sommer habe er und der Verein nicht aktiv nach einem neuen zweiten Mann auf der Kommandobrücke gesucht. Und auch der Wechsel von Nicoll nach Radenbeck war eher zufällig. „Maik hat mal mit meinem Sohn Jan, die beide für den SSV Radenbeck-Zasenbeck Tischtennis spielen, zusammen in der Halle gekickt. Dabei haben sie sich über unseren Verein unterhalten. Und weil Maik die Leute im RaZa-Land kennengelernt hat und sich hier wohlfühlt, schließt er sich dem FC Ohretal an“, erklärte Schöbel.

Und weil der Neue aus Brome „menschlich ein prima Typ“ und obendrein ein „erfahrener Torjäger mi Leader-Qualitäten“ wäre, ist der Ohretaler Coach zuversichtlich, dass sein neuer verlängerter Arm gut ins FCO-Gefüge passt. Sowohl als Trainer als auch als Spieler. Vorstand und Team hätten die Kunde sehr positiv aufgenommen.

Von Matthias Jansen

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