Badminton – Kreisliga: VfL Knesebeck feiert erfolgreiches Punktspiel-Comeback

Neuanfang dank Nachwuchs

Erfolgreiches Comeback: Das Badminton-Team des VfL Knesebeck mit Achim Schulze wagte nach zwei Jahren Pause einen Neuanfang und holte 3:1-Punkte in der Kreisliga. Archivfoto: Marud

Knesebeck. Ein Prinz musste nicht vorbeikommen. Vielmehr war es die nachwachsende Jugend, die das Badminton-Team des VfL Knesebeck nach einem Jahr Pause aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst hat. Seit dieser Saison stellt der Einhorn-Club wieder eine Erwachsenen-Equipe.

Der Start in der Kreisliga verlief nicht so dornig wie vermutet.

Ein paar Routiniers plus die Rasselbande: So setzt sich der Knesebecker Kader zusammen. Altgediente wie Corinna Schulze-Symmank oder Achim Schulze stellen sich in den Dienst des Vereins, um die neue Generation behutsam an den Senioren-Bereich heranzuführen. Offenbar eine gute Mischung, denn am ersten Block-Spieltag in Fallersleben sprangen jüngst gleich einmal verheißungsvolle 3:1-Punkte heraus.

Den Debütantenball gegen den MTV Vorsfelde II entschied der VfL knapp 5:3 für sich. Schulze-Symmank, die selbst zwei Jahre lang keinen Schläger in der Hand gehalten hatte, gewann nicht nur ihr Einzel souverän, sondern auch das Damendoppel (21:14, 21:6) mit ihrer noch 15-jährigen (!) Partnerin Larissa Reichelt. „Sie hat das echt toll gemacht für ihr erstes Punktspiel bei den Senioren“, lobte Knesebecks erste Dame ihre junge Nebenfrau. Zumal Reichelt noch einen weiteren Punkt an der Seite von Andre Manzei im Mixed beisteuerte.

Einen schweren (Ein-)Stand hatten indes die Youngster Janik Dralle und Konrad Höffeler (beide 16). Klare Niederlagen im Doppel und Einzel. „Beide haben erst wieder mit Badminton angefangen, es ist wie ein kleiner Neueinstieg. Und natürlich ein großer Umbruch im Vergleich zum Jugendbereich“, erläuterte Schulze-Symmank. Es reichte dennoch zum Sieg. „Das hat besser geklappt als erwartet“, stellte die Knesebecker Teamsprecherin freudig-erstaunt fest.

Gegen den VfB Fallersleben IV ließ die Renaissance-Riege dann ein 4:4 folgen. Fast ein Ebenbild bei den Punktgewinnen, wobei es in einigen Matches äußerst eng zuging. Manzei/Schulze berappelten sich im ersten Herrendoppel (15:21, 21:13, 21:15) genauso wie Manzei/Schulze-Symmank im hart umkämpften Mixed (17:21, 24:22, 21:17). Fast zeitgleich brachte Schulze seinen Dreisatz-Sieg unter Dach und Fach und rettete so das Remis. Schulze-Symmank war happy: „Damit hatten wir nicht gerechnet.“

Von Ingo Barrenscheen

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