Fußball – Bezirksliga: VfL Wahrenholz will gegen Helmstedt raus aus der Krise

Die Negativserie aus den Köpfen bekommen

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Seit sechs Partien ohne Sieg: Der VfL Wahrenholz (am Ball Lars Koch) befindet sich derzeit in der Krise. Gegen den TSV Germania Helmstedt am Sonnabend ist ein Quartett wieder einsatzbereit. 

Wahrenholz. Zwei Versuche hatte der neue Interimstrainer Hans-Ulrich Peters bereits, die Negativserie des VfL Wahrenholz zu beenden. In beiden Partien zog der Tabellenzwölfte den Kürzeren. Nun folgt der dritte Anlauf.

Am Sonnabend (16 Uhr) empfangen die Schwarz-Gelben in der Fußball-Bezirksliga den TSV Germania Helmstedt. Dann sollen keine Ostergeschenke verteilt werden.

Laut Peters gehe es langsam bergauf. Was im ersten Spiel beim MTV Isenbüttel (1:2) noch nicht so gut funktionierte, sei im zweiten Anlauf gegen den 1. FC Wolfsburg (0:2) schon besser gewesen. Doch zu Punkten reichte es trotzdem nicht. Schon lange nicht mehr. Seit sechs Begegnungen wartet der VfL in der Meisterschaft auf einen Sieg. „Wir müssen die Negativserie aus den Köpfen bekommen. Dann sollte uns auch wieder eine Serie gelingen. Das Potenzial dafür ist auf alle Fälle vorhanden“, bekräftigt der Interimstrainer.

Nun wartet am Sonnabend ein ähnliches Kaliber wie zuletzt der 1. FC Wolfsburg. Der TSV Germania Helmstedt hat zwei Punkte mehr auf dem Konto als die Wahrenholzer. Ergo könnten die Peters-Schützlinge mit einem Sieg direkt am Kontrahenten vorbeiziehen. „In der Offensive sind sie gefährlich. Aber hinten offenbaren sie Schwächen, da müssen wir unbedingt ansetzen. Die Punkte müssen diesmal zuhause bleiben!“, fordert Peters. Auch die Trainingsbeteiligung stimmte ihn zufrieden: „Alle ziehen bei den Einheiten gut mit. Es geht bei einer hohen Intensität ordentlich zur Sache. Das gefällt mir.“ Dass es zuletzt nicht allzu gut lief für den VfL, machte Peters an einer Sache fest: „Uns hat die Stabilität gefehlt, weil viele erfahrene Spieler verletzungsbedingt nicht mitwirken konnten. Die jungen Spieler haben ihre Sache nicht schlecht gemacht, waren aber vielleicht etwas überfordert.“

Nun aber kann das keine Ausrede mehr sein, denn das Lazarett lichtet sich langsam bei den Wahrenholzern. Chris Hartmann, Patrick Schön, Marcell Meyer und Niklas Germer stehen gegen Germania Helmstedt wieder zur Verfügung.

Von Jannis Klimburg

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