Favorit dran glauben Handball – Oberliga Damen: VfL Wittingen traut sich Heimsieg zu

Natürlich soll der

Mit Volldampf zum ersten Saisonsieg. Trotz Außenseiterchancen traut sich der VfL Wittingen (beim Wurf Carolin Bührke) durchaus einen Heimerfolg zu. Foto: Barrenscheen

Wittingen. Axel Bühlow sagt es nicht einfach nur aus Spaß. Oder etwa, weil er er Zweckoptimist ist. Im Gegenteil. „Na logo glaube ich an den Heimsieg“, so der Trainer der Handball-Damen des VfL Wittingen vor dem heutigen Heimspiel um 17. 15 Uhr gegen den Northeimer HC.

Mutig, mutig, werden einige denken. Immerhin hat Northeim beide Auftaktspiele souverän gewonnen. Davon weit entfernt ist Bühlows VfL, der zweimal leer ausging. „Ich kann doch nicht sagen, dass wir keine Chance haben“, macht der Wittinger Trainer fast den Anschein, als würde er seinen Standpunkt verteidigen. Das müsste er, wenn man den letzten verkorksten Auftritt beim MTV Gifhorn zu Rate zieht. „Da hat alles gefehlt.“ Allerdings wäre da noch der verlorene, aber durchaus vielversprechende Saisonauftakt gegen Absteiger Rohrsen, an den sich Bühlow klammert. „Wenn wir da noch eine Schippe drauflegen, warum sollen uns keine zwei Punkte gelingen.“

Bühlow geht mutig voran. Seine Damen sollen, ja sie müssen sogar, ähnlich forsch auf dem Spielfeld agieren. Ins Handballerische übersetzt bedeutet das: aggressiv decken, schnell spielen, Chancen nutzen. Nicht schlecht wäre auch ein voller Energietank. Gegen Rohrsen war dieser vorzeitig leer – der Anfang vom Ende.

Die Gastgeberinnen müssen auf die A-Jugendlichen sowie Nina Zergiebel verzichten. Dafür feiert Rebekka Breust im Rückraum oder über Rechtsaußen ihr Debüt und vielleicht den erhofften Sieg.

Von Arek Marud

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