Die nächsten Schlüsselspiele für EHC

Der EHC Wolfsburg (l. Norm Milley) steht erneut vor einem richtungsweisenden Wochenende.

ib Wolfsburg. Schlüssel-Wochenende eins ist mit dem Maximum von sechs Punkten perfekt gelaufen. Gestaltet Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg auch den nächsten richtungsweisenden Doppel-Spieltag erfolgreich? Die Grizzly Adams können am heutigen Freitag bei den DEG Metro Stars (19.30 Uhr) und am Sonntag im Heimspiel gegen die Adler Mannheim (19.05 Uhr, live auf Sky) einen Riesenschritt in Richtung Play-Off-Teilnahme machen.

Düsseldorf als Fünfter und speziell Mannheim auf Rang sieben (erster nichtdirekter Quali-Platz) gilt es auf Distanz zu halten. Trotz komfortablen Vorsprungs steht den Grizzly Adams noch ein heißer Hauptrunden-Endspurt bevor. „Man muss nur auf die Tabelle schauen – alles ist dicht beisammen“, sagt EHC-Stürmer John Laliberte. „Gerade die unteren Teams brauchen Punkte für den zehnten Platz – das werden schwierige Spiele für uns. Jeder muss bereit sein, sonst verlierst du.“ Ein Sieg heute in der Rheinmetropole würde die Position der Grizzly Adams ungemein stärken. Wie es geht, demonstrierte der DEL-Zweite einen Tag vor Weihnachten beim 2:0 im ISS-Dome. „Düsseldorf ist läuferisch sehr stark. Unser Ziel ist jedoch, den Erfolg aus dem letzten Spiel zu wiederholen“, so Lalibertes Wunsch.

Während der EHC sein jüngstes Januar-Formloch überwunden hat, ist die DEG mitten drin in einer sportlichen Krise. Zuletzt hagelte es fünf Pleiten in Folge! Deshalb ist beim heutigen Wolfsburger Gegner leichte Panik ausgebrochen. „Wir müssen endlich schmutzige Tore schießen“, fordert Metro-Stars-Trainer Jeff Tomlinson, der gerade seinen Vertrag in Düsseldorf verlängert hat.

Die entgegengesetzte Richtung hat Sonntag-Rivale Mannheim eingeschlagen. Vier Siege am Stück stehen für den Altmeister zubuche. Eine knifflige, aber ausschlaggebende Aufgabe also für den EHC.

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