Fußball – Bezirkspokal, 3. Runde: Knesebeck zieht nach 1:0 ins Achtelfinale ein

Der nächste Streich!

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Der Kreisligist VfL Knesebeck überstand auch die 3. Bezirkspokal-Runde und steht nun im Achtelfinale. Das hat es in diesem Jahrtausend noch nicht bei den Einhörnern gegeben.
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Jubel, Trubel, Heiterkeit: Der Kreisligist VfL Knesebeck überstand auch die 3. Bezirkspokal-Runde und steht nun im Achtelfinale. Das hat es in diesem Jahrtausend noch nicht bei den Einhörnern gegeben.

Knesebeck – Sie haben es schon wieder getan. . . Die Bezirkspokalreise des VfL Knesebeck geht weiter. Der Fußball-Kreisligist bezwang gestern Abend den klassenhöheren FC Heeseberg daheim 1:0 (1:0) und schaffte den Sprung ins Achtelfinale.

Daniel Meinecke hatte das goldene Tor erzielt.

Die Blau-Weißen, anstelle des verhinderten Detlef Weber von Co-Trainer Sebastian Sommer gecoacht, verkauften sich ordentlich und präsentierten sich besonders in Abschnitt eins angriffslustig. „Wir haben sehr, sehr gut gespielt“, freute sich VfL-Abteilungsleiter Tobias Krebiel. Die Einhörner erspielten sich vor gut 150 Zuschauern reihenweise Chancen und gingen nicht unverdient mit 1:0 in Front, nachdem Meinecke das tat, was ein Meinecke eben tut – Tore schießen (25.). Es hätte aber durchaus noch höher stehen können, als es zur Pause stand – 1:0.

In der zweiten Halbzeit zogen die Gäste aus der Bezirksliga 3 an. „Sie haben auch Pech gehabt“, gab Krebiel zu. Denn: Nachdem Knesebeck-Keeper Maik Szillat in der 60. Minute glänzend im Eins-gegen-Eins pariert hatte, scheiterte Heeseberg zehn Zeigerumdrehungen später am Pfosten.

So bahnte sich eine aufregende und überaus spannende Schlussphase an. Der FCH war gezwungen, alles nach vorn zu werfen. Knesebeck schaffte es indes nicht, durch Konter für die Entscheidung zu sorgen. „Die Puste ging aus“, erklärte Krebiel. Doch der VfL blockte jeglichen Angriffsversuch der Gäste ab. Auch dank Hilfe dreier Spieler aus der Reserve, – Teo Bangemann, Anton Marcus und Oliver-Matthias Gercke – die die Ausfälle der Abwehrbosse Nils Mohr und Michel Kühne vergessen ließen.

Der Jubel nach dem Schlusspfiff war groß, die Freude ausgelassen. „Das ist das Highlight“, betonte Krebiel nach der Partie. „Das gab es in diesem Jahrtausend noch nicht.“. Und wer weiß, wohin die Einhorn-Reise noch führt..

. VfL Knesebeck: Szillat – Lüning, Haven, Natale, Bangemann (60. Marcus), Weitemeier, Roggenbach, M.-A. Gercke, Krebiel (87. O.-M. Gercke), Meinecke, Zierenberg.

. Tore: 1:0 Daniel Meinecke (25.).

VON ROUVEN PETER

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