Fußball: Beim FSV Vorhop/Schönewörde sind noch einige Fragen zu klären

Nach der Findung beginnt der Ernst

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Beim FSV Vorhop/Schönewörde (r.) sind bis zum Saisonstart Mitte August noch einige Fragen zu klären. Beispielsweise ist noch offen, welche Akteure in welcher Mannschaft spielen werden.

Vorhop/Schönewörde – Eine Fusion bedeutet auch immer so etwas wie einen Neustart. Genauso ist es auch im Fall des neuformierten FSV Vorhop/Schönewörde.

Nach dem Zusammenschluss zwischen dem VfL Vorhop und dem TSV Schönewörde sind bis zum Saisonstart Mitte August noch einige Fragen zu klären, allerdings auch schon viele beantwortet.

Jeder Spieler hat die Chance, sich zu zeigen. Wir haben nun wieder einen guten Konkurrenzkampf.

Vorhops Spartenleiter Nicky Urbanitsch zeigt sich mit Blick auf die neue Saison optimistisch

„Organisatorisch sind so ziemlich alle Dinge erledigt, womit wir allerdings auch gut ein halbes Jahr zu tun hatten“, verrät Vorhops Spartenleiter Nicky Urbanitsch. Nun gilt es, die beiden Herren-Mannschaften mit neuer Spielkleidung, Präsentationsshirts und Anzügen auszustatten. Doch auch dies dürfte bis zum Beginn der Vorhoper Sportwoche am 21. Juli erledigt sein, wie Urbanitsch durchblicken ließ. Dazu ist auch immer noch unklar, in welches Team die einzelnen Akteure aufgeteilt werden. „Jeder Spieler hat die Chance, sich zu zeigen. Wir haben durch das Zusammenwerfen zweier Kader wieder einen starken Konkurrenzkampf. Das ist zweifelsohne ein Vorteil“, so der Spartenchef. Während Arne Hoffart, ehemaliger Zweitliga-Spieler in Braunschweig und Saarbrücken sowie Coach beim SV Sprakensehl, SV Gifhorn und TuS Neudorf-Platendorf, das Traineramt bei der ersten FSV-Vertretung in der 1. Kreisklasse übernimmt, hat Sascha Thomas bei der Reserve (3. Kreisklasse) das Sagen. „Sie schauen in der Vorbereitung natürlich genau hin“, macht Nicky Urbanitsch deutlich.

Der Zusammenschluss geht zugleich auch mit gestiegenen sportlichen Erwartungen einher. „Ganz klar: Wir wollen mit beiden Mannschaften im vorderen Feld mitmischen. Das Potenzial dazu sollte in beiden Kadern stecken“, klingt Urbanitsch recht optimistisch.

Erstmals zusammen kam die erste Mannschaft am vergangenen Freitagabend beim Samtgemeindeturnier in Ummern, als gegen den ambitionierten Kreisligisten und Kreispokal-Finalisten SV Groß Oesingen beim 1:1 immerhin schon einmal ein kleiner Achtungserfolg gelang. Anschließend ging es direkt weiter zu einem Wochenend-Trainingslager ins benachbarte Hohne. „Wir hatten um die 30 Leute dabei, darunter auch zwei Jugendspieler. So ein Trainingslager ist generell einfach wertvoller als eine Mannschaftsfahrt. Man trainiert ernsthaft und kann abends noch gemütlich zusammensitzen“, blickt der Spartenleiter ebenso wie Coach Hoffart zufrieden zurück. Richtig ernst wird es aber erst, wenn die Freundschaftsspiele anstehen. „Da wird sich dann zeigen, wer wo spielt“, verdeutlicht Urbanitsch.

Das Turnier war immer ausgebucht, so dass wir niemanden ausladen wollten.

Nicky Urbanitsch mit Blick auf das Herren-Wochenturnier

Im Rahmen der Vorhoper Sportwoche vom 21. bis 26. Juli sind sowohl die erste als auch die zweite FSV-Mannschaft aktiv. Die Reserve eröffnet die Festtage am 21. Juli (17 Uhr) mit einem Freundschaftsmatch gegen den VfL Wittingen/Suderwittingen II. Erstmals überhaupt wird sich die Erstvertretung, die ihr erstes Testspiel bereits am 19. Juli (19 Uhr) in Schönewörde gegen die fünfte Mannschaft der Freien Turner aus Braunschweig bestreitet, am Wochenturnier beteiligen.

Dieses gibt es bereits seit den 1970er Jahren – allerdings bislang immer ohne das Mitwirken des Gastgebers. Das wird sich nun aber ändern. „Als der Wettkampf eingeführt wurde, spielten unsere Herren noch in der 3. Kreisklasse und wären daher vermutlich chancenlos gegen die höherklassige Konkurrenz gewesen. Seitdem war das Turnier auch immer mit sechs Mannschaften ausgebucht, so dass wir niemanden ausladen wollten“, begründet Nicky Urbanitsch, warum der VfL selbst nie teilnahm. Da der TSV Schönewörde Stammgast war und sich mittlerweile mit den Vorhopern zusammenschloss, dürfen sich die Rot-Weißen, die sonst immer „nur“ Freundschaftspartien bestritten, nun erstmals bei diesem Wettkampf, den sie am 22. Juli (18.30 Uhr) gegen Wittingen eröffnen, beweisen.

„Unsere Spieler hatten schon immer den Wunsch, dort mitzuspielen. Nun haben sie die Möglichkeit“, so Urbanitsch. Der FSV duelliert sich in Gruppe A mit dem VfL Wittingen/Suderwittingen und dem HSV Hankensbüttel, während in Staffel B der Wesendorfer SC, der VfL Wahrenholz und der VfL Germania Ummern aktiv sind. Das Endspiel steigt am 26. Juli – im Optimalfall natürlich mit Beteiligung des FSV Vorhop/Schönewörde.

VON FLORIAN SCHULZ

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