im ruhigen Fahrwasser Handball – Landesliga Herren: Wittingen gewinnt richtungsweisendes Spiel

VfL nach Achterbahnfahrt

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Bild mit Symbolcharakter? Nicht wirklich: Die Wittinger Handball-Reserve mit Alexander Busch (M.) stand sich gegen Hondelage nur zeitweise selbst im Weg. Es reichte für einen Sieg.

mj Wittingen. Die Richtung weist nun nach oben. In ihrem – für den Klassenerhalt richtungsweisenden – Spiel gegen den Letzten MTV Hondelage erlebten die Landesliga-Handballer des VfL Wittingen II aber eine gehörige Achterbahnfahrt.

0:4, 10:6, 12:13, 21:18 und letztlich der 28:24 (12:13)-Heimsieg.

„Wir haben uns in jeder Halbzeit fünf Minuten gegönnt, die so nicht hätten sein dürfen. Aber in den übrigen 50 Minuten haben wir das kompensiert und letztlich verdient gewonnen“, fasste Wittingens Andreas Witzke den wechselhaften Schlagabtausch treffend zusammen.

Die Hausherren fanden nur schwer ins Spiel. „Wir hatten in der Abwehr keinen Zugriff und haben vorne nichts getroffen“, analysierte Witzke. Erst als sich der neue Mittelblock mit Tim Schmidt und Alexander Witzke – die Vertretungen für Johann und Peter Schultze – gefunden hatte, wurde es besser. „Die beiden haben die Abwehr schon sehr stabilisiert.“

Wittingen ging die Gegenspieler in der Deckung rechtzeitig an und fand im Angriff die Lücken. Bis zum 10:6 ging alles seinen erwarteten Gang. Dann der Bruch. 11:12! „Wir haben uns wohl schon zu sicher gefühlt, haben zehn bis 20 Prozent rausgenommen. Und das kannst du dir nicht erlauben“, so Witzke.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel. „Hondelage war schon gleichwertig“, meinte der Wittinger Torgarant (14 Treffer). Zum Glück fand in dieser Phase Torhüter Alexander Cohrs – in Durchgang eins noch unglücklich – in die Spur. „Er wurde immer stärker und hat in der zweiten Hälfte ein super Spiel gemacht“, lobte Witzke.

Die Abwehr wurde zur Basis für den Sieg. Nun hat Wittingen sich erst einmal von unten abgesetzt. „Wir sind nun in einem ruhigen Fahrwasser. Der Druck ist erst einmal weg“, freute sich Witzke.

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