VfL Wittingen/S. hat Glauben aber noch nicht verloren

„Es müsste schon ein Wunder passieren...“

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Wenn kein Wunder eintritt, sieht der VfL Wittingen/S. (l. Markus Rötz) am Sonntag in Wilsche endgültig die Rote Kreisliga-Karte.

Wittingen. Das Jahr 2018: Nicht nur mit dem Niedergang des Bundesliga-Dinos Hamburger SV, sondern auch der Kreisliga-Konstanten VfL Wittingen verknüpft? Höchstwahrscheinlich! Das Gastspiel am Sonntag (15 Uhr) beim VfR Wilsche-Neubokel dürfte die Abschiedsvorstellung nach 17 Jahren im Gifhorner Oberhaus (mit einem Bezirksliga-Ausreißer) sein.

Zwar „stirbt die Hoffnung zuletzt“, schmunzelt Coach Peter Dierks. Doch genau wie VfL-Spartenleiter Thomas Engwer weiß er: „Es müsste schon ein Wunder passieren!“ Und zwar ein „sehr, sehr großes“, ergänzt Dierks. Als Schlusslicht mit drei Zählern Rückstand und dem Kontrast-Kick bei Primus Wilsche vor Augen haben die Brauereistädter die denkbar schlechteste Ausgangslage auf der Zielgeraden. Doch noch ist Wittingen nicht abgestiegen. Dierks: „Im Fußball gibt es so viele skurrile Geschichten.“ Letztlich sind die VfL-Verantwortlichen aber auch realistisch genug. „Wilsche will ungeschlagen Meister werden und feiert seinen Abschluss – da werden sie nichts abschenken“, relativiert Engwer. Wobei Dierks seinerseits betont: „Wir lassen die Punkte nicht kampflos da.“ Der Glaube bei seinen Spielern sei noch da, versichert er. „Sie haben mir gesagt, ich soll vorsichtshalber Wechselsachen mitnehmen...“

Der Abstieg würde Wittingen angesichts der eigentlichen Saisonziele unvorhergesehen treffen. „Wir wären ein Stück weit selbst Schuld“, meint Engwer. Weil der VfL die Big Points gegen die Konkurrenten liegen ließ.

Von Ingo Barrenscheen

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