Fußball – 1. Kreisklasse 1: Vorhop-Schönewörde mit 4:1-Triumph im Gipfeltreffen

Müller zementiert Vormachtstellung

Die Kräfteverhältnisse weiter zementiert: Der FSV Vorhop-Schönewörde (l. Sumud Mohammed) gewann das Gipfeltreffen gegen den FC Parsau mit 4:1.
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Die Kräfteverhältnisse weiter zementiert: Der FSV Vorhop-Schönewörde (l. Sumud Mohammed) gewann das Gipfeltreffen gegen den FC Parsau mit 4:1.
  • Ingo Barrenscheen
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Vorhop – Das glorreiche Dutzend ist voll! Die Fusions-Fußballer der FSV Vorhop-Schönewörde haben ihre Vormachtstellung in der 1. Kreisklasse 1 durch das 4:1 (1:0) im mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen über den FC Germania Parsau untermauert und streben – weiterhin mit blütenweißer Weste unterwegs – mit Siebenmeilenstiefeln der Herbstmeisterschaft entgegen.

Wenngleich er den Sieg als um ein Tor zu hoch ausgefallen einstufte, so gab Germanen-Coach Sören Henke im Anschluss an die Topspiel-Pleite doch unumwunden zu, dass seine Herausforderer verdient verloren hatten.

„Vorhop wollte zwar in der zweiten Halbzeit nichts mehr zum Spiel beisteuern, war aber brutal effektiv und nicklig in den Zweikämpfen. Das haben wir nicht bespielen können.“ Ganz so wollte FSV-Pressewart Jan Henneicke diesen kleinen Seitenhieb nicht stehen lassen: „Spielerisch waren wir trotzdem überlegen. Beim letzten Tor haben wir Parsau mit einem Schachmatt-Pass auseinandergenommen.“

Der Goalgetter bei seiner Paradedisziplin: Nicolas Müller strebt hier einem seiner drei Treffer entgegen.

Die Anfangsphase im Kräftemessen der Liga-Schwergewichte ging zunächst eindeutig an die Platzherren. Griffiger in den Zweikämpfen und mit der nötigen Fortune bei zweiten Bällen, erarbeitete sich der FSV zu Recht die Führung durch – na wen wohl!? – Torjäger Nicolas Müller (24.). Doch das Übergewicht sollte dann kippen bis zur Pause. Einziges Parsauer Manko: „Uns fehlt das Tor. Wir hatten drei glasklare Einschuss-Möglichkeiten“, haderte Henke. Dennoch hatte der FCGP das Momentum auf seiner Seite, als Jannik Tronnier kurz nach Wiederbeginn dann doch ausglich. „Aber wir haben diese Euphorie nicht positiv mitnehmen, sondern damit eher Vorhop ansticheln können“, bedauerte der Gäste-Coach. Zwei Fehler im Aufbauspiel nutzte der gnadenlos gute Primus eiskalt aus und machte spätestens mit dem besagten 4:1 durch den dritten Müller-Treffer den Deckel drauf.

Wohlgemerkt vor „250 bis 300 Zuschauern“ in Vorhop, überschlug Henneicke. Würdige Rahmenbedingungen für den Schlager. Die jeweils zweiten Herren sorgten obendrein für mächtig Stimmung. „Ein rundum schöner Tag.“ Vor allem für den FSV.

VON INGO BARRENSCHEEN

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