Fußball – Kreisliga: Knesebecks Coach Detlef Weber fordert wieder viel Tempo gegen Müden / Rühen gastiert in Triangel

Das Motto: Mit schnellen Pässen zum Erfolg

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Die Wochen der Wahrheit vor der Winterpause: Der FC Brome (r. Mahmut Chaaban) empfängt die SV Meinersen, der SV BW Rühen (l. Kevin Rusch) tritt beim SV Triangel an.

Die Hinrunde in der Fußball-Kreisliga neigt sich langsam dem Ende entgegen, es sind nur noch wenige Spieltage zu gehen. Daher ist es extrem wichtig, vor der Winterpause noch den einen oder anderen Zähler mitzunehmen.

Vor allem weil alle Mannschaften zurzeit sehr dicht beieinander stehen. So auch in der Spitzengruppe, wo sich der SV BW Rühen, VfL Germania Ummern und VfL Knesebeck tummeln. Alle Mannschaften stehen am Sonntag (14 Uhr) vor lösbaren Aufgaben.

SV Westerbeck – VfL Germania Ummern

Normalerweise würde man von einem Duell auf Augenhöhe reden. Aber weil der SV Westerbeck dann doch arg gebeutelt ist, geht der VfL Germania Ummern als klarer Favorit ins Rennen. Dennoch warnt VfL-Coach Jörg Drangmeister: „Wenn Westerbeck einen guten Tag erwischt, kann das schnell nach hinten losgehen. Das sollten wir tunlichst verhindern.“ Er betont, dass es wichtig sei, in jedem Spiel an die Leistungsgrenze zu gehen. Zuletzt präsentierten sich die Germanen in herausragender Form. Doch vom Herbstmeister-Titel will Drangmeister noch nichts wissen. „Es wäre ein schöner Nebeneffekt.“ Aber in erster Linie gehe es darum, sich oben weiter einzunisten.

VfL Knesebeck – TuS Müden-Dieckhorst

Der Kantersieg gegen den SV Westerbeck (7:1) grenzte schon an Perfektion. Natürlich hofft jetzt VfL-Coach Detlef Weber, dass seine Jungs den Schwung mitnehmen können in die kommende Partie. Doch der Übungsleiter erwartet nun eine komplett andere Herausforderung. „Müden kommt eher über die körperliche Komponente. Sie scheuen sich vor keinem einzigen Zweikampf“, sagt er. Aber das passende Mittel hat er dafür auch schon parat. „Der Ball muss schnell gemacht werden, damit wir uns nicht in unnötige Zweikämpfe verwickeln.“ Allerdings können bei dem Vorhaben dann zwei Akteure wohl nicht mitwirken. Michael Kühne (privat) fällt auf alle Fälle aus, der Einsatz vom Simon-Miles Soika dagegen steht noch auf der Kippe.

SV Triangel – SV BW Rühen

André Thiele hat den überraschenden 3:0-Sieg des SV Triangel gegen den SV Groß Oesingen noch vor Augen. Denn vor gut anderthalb Wochen war er als Beobachter vor Ort. Seine Erkenntnisse: „In der Verteidigung habe ich einige Baustellen gesehen. Aber vorne sind sie brandgefährlich.“ Der Trainer des SV BW Rühen habe einige schnelle Offensivspieler ausgemacht, die „präzise Pässe in die Spitzen spielen können.“ Dennoch ist er guter Dinge, dass seine Schützlinge in Triangel die nächsten drei Punkte einsammeln können. „Ich erwarte einen offenen Schlagabtausch. Aber wenn wir unsere Chancen effektiv nutzen, sollte was möglich sein.“ Jedoch muss der junge Coach dann auf einige Stammkräfte verzichten. Unter anderem stehen Kevin Rusch sowie Julian und Robin Magnus nicht parat.

FC Brome – SV Meinersen

Zurzeit ist die Tabelle noch sehr verzerrt, da viele Teams nicht die gleiche Anzahl an Spielen absolviert haben. Doch wenn man sich die kommenden Partien genauer anschaut, wird es deutlich, dass der FC Brome große Chancen auf den Herbstmeistertitel hat. Denn die Teams über den Burgherren werden sich noch gegenseitig die Punkte wegnehmen. Allerdings müssen die Grün-Weißen gleichzeitig auch punkten. Und das scheint aufgrund der irre großen Personalnot nicht ganz einfach. Ohne die beiden Torjäger Christoph Nieswandt und Marvin Keller muss der Tabellensechste gegen die SV Meinersen ran. „Es ist wahrlich nicht einfach, weil wir immer wieder das System wechseln müssen“, sagt FCB-Trainer Mark-Oliver Schmidt, der dennoch optimistisch ist. „Wir müssen jetzt das Beste aus unserer Situation machen. Gegen Schwülper haben wir das schließlich auch ganz gut hinbekommen.“

MTV Gifhorn II – SV Leiferde

Zwar steht die SV Leiferde noch weit vor dem MTV Gifhorn II, doch beide Teams befinden sich in einer Krise. Denn lange Zeit thronte die SV Leiferde ganz oben in der Tabelle, doch mittlerweile sind die Blau-Weißen durchgereicht worden bis auf Rang sieben. Wenn es nicht noch weiter Richtung Tabellenkeller gehen soll, muss gegen das Schlusslicht MTV Gifhorn II nach sechs sieglosen Begegnungen in Folge wieder ein Dreier her.

Von Jannis Klimburg

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