Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz vor „heißem“ Duell der Enttäuschten

Mörse-Joker: Für Big Points verzichtet VfL auf Heim-Start

Der heimische Taterbusch wird zum Bezirksliga-Auftakt noch einmal geschont. Der VfL Wahrenholz (am Ball) tauschte mit dem TSV Hehlingen das Heimrecht. Die Partie wird am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz in Mörse ausgetragen. Foto: Arens
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Der heimische Taterbusch wird zum Bezirksliga-Auftakt noch einmal geschont. Der VfL Wahrenholz (am Ball) tauschte mit dem TSV Hehlingen das Heimrecht. Die Partie wird am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz in Mörse ausgetragen.

Wahrenholz. Gewusst wie. . . Der chronisch anfällige Taterbusch hätte die aktuellen Wassermassen mit ziemlicher Sicherheit in die Knie gezwungen. Also hat der Fußball-Bezirksligist VfL Wahrenholzer kurzerhand „den Joker“ gezogen, grinste Co-Trainer Benjamin Wrede.

Wie gestern bereits vermeldet, haben die Schwarz-Gelben mit dem TSV Hehlingen für ihre Auftaktpartie das Heimrecht getauscht. Das Spiel steigt nun am Sonntag (15 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz in Mörse.

Dorthin waren die Hehlinger bereits im alten Jahr ausgewichen, da sie selbst auch über einen der wenigen echten Rasenplätze im Wolfsburger Stadtgebiet verfügen. Da es sich noch um das Hinspiel handelt, ohne Probleme möglich. Einen Ausfall direkt zum Start wollten beide Seiten unbedingt vermeiden, haben sie doch mit die wenigsten Spiele in der bisherigen Saison bestritten. „Sonst wird das Spiel in die Woche geschoben“, verdeutlichte Wrede. Eine unliebsame Alternative.

Zumal die Wahrenholzer eigentlich gerade so schön im Fluss sind. Fünf Testspiele, alle wurden ausgetragen, alle wurden gewonnen. Mal mehr, mal weniger überzeugend. Die gleichen Kriterien gelten aber auch für Gegner Hehlingen. „Sie haben auch etwas für die Moral getan. Das wird ein absolutes Duell auf Augenhöhe“, prophezeit Wrede.

Und ein ungemein wichtiges obendrein. Denn es geht für den VfL wie auch den TSV um Punkte für den Klassenerhalt. „Dass wir uns da unten treffen, hätten beide vor der Saison nicht gedacht“, so der Assistent von Torben Gryglewski. Doch es ist, wie es ist: Die Realität lautet Abstiegskampf. Deshalb stellt sich Wrede auf ein „richtig heißes Duell“ in Mörse ein. Der Kunstrasen-Untergrund: Für die Wahrenholzer überhaupt kein Problem, trainierten sie doch in der Vorbereitung regelmäßig einmal die Woche auf dem witterungsunabhängigen Geläuf im Stadion von Eintracht Nord Wolfsburg.

Zuvorderst will der VfL im Spontan-Auswärtsspiel die Null halten und dann Nadelstiche setzen. Die Offensive hätte in den Tests „einen guten Eindruck“ hinterlassen, bekräftigte Wrede. Wie genau die Startelf aussehen wird, entscheidet sich erst nach der Abschluss-Einheit. „Wir werden uns die Besten rauspicken.“ Mit einem Sieg würde Schwarz-Gelb nicht nur Hehlingen unten mit reinziehen, sondern auch „Anker am unteren Mittelfeld setzen“. Damit die Konkurrenz merkt: „Hey, wir sind da!“

Von Ingo Barrenscheen

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