Fußball – 1. Kreisklasse B: Nils Loeper einer der jüngsten Keeper

Mittelmaß wäre in Ordnung

Einer der jüngsten Schlussmänner der Liga: Dennoch besticht Nils Loeper beim SV Tülau-Voitze mit starken Reflexen oder auch einer guten Elfmeter-Bilanz.
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Einer der jüngsten Schlussmänner der Liga: Dennoch besticht Nils Loeper beim SV Tülau-Voitze mit starken Reflexen oder auch einer guten Elfmeter-Bilanz.

Tülau/Voitze – Er ist einer der jüngsten – wenn nicht sogar der jüngste – Stammtorhüter der Liga. Doch auch mit gerade einmal 20 Jahren kann man kontinuierlich seine Leistung bringen und in den entscheidenden Momenten auch durchaus mal Flagge zeigen.

So jedenfalls verhält es sich im Fall von Nils Loeper beim SV Tülau-Voitze aus der 1. Fußball-Kreisklasse B.

Erfahrungsgemäß ist es ja so, dass man früh anfangen sollte, wenn man einen halbwegs erfolgreichen Weg einschlagen möchte. Genau dies nahm sich auch Nils Loeper mit gerade einmal fünf Jahren zu Herzen und schloss sich in diesem zarten Alter dem FC Brome an. Seine komplette Nachwuchszeit verbrachte der Tülauer beim FCB, erreichte mit den A-Junioren immerhin zweimal in Folge das Kreispokalfinale. „Leider haben wir jeweils verloren“, erinnert sich der Youngster zurück. Im Herrenbereich stand für Loeper fest, sich seinem Heimatverein SV Tülau-Voitze anzuschließen.

Mittlerweile befindet sich der junge Schlussmann in seiner dritten Saison. Sein Fazit: „Ich bin wirklich sehr zufrieden. Der Zusammenhalt bei uns ist wirklich gut, wir unternehmen auch außerhalb des Platzes viel gemeinsam.“ Nach der Vizemeisterschaft und dem erst in den Relegationsspielen gegen den SV Osloß verpassten Kreisliga-Aufstieg vor gut anderthalb Jahren sind die Schützlinge von Trainer Werner Vodde mittlerweile eher in Richtung Mittelfeld abgerutscht. Doch das hat laut Loeper, der übrigens selbst seine Ausbildung in Stade absolviert und es somit nur freitags zum Training schafft, auch durchaus seine Gründe. „Wir hatten bei unserem zugegebenermaßen schweren Startprogramm gegen die Spitzenteams schon mit Verletzungspech zu kämpfen“, erklärt der Keeper, der anfügt: „Wenn wir bis zum Ende da bleiben, wo wir jetzt stehen, könnte ich damit leben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir noch einmal oben angreifen werden.“ Selbst überzeugt Loeper vor allem mit starken Reflexen auf der Linie, dazu schlägt er sich auch in Eins-gegen-Eins-Duellen immer wieder wacker. „Auch meine Elfmeter-Statistik ist sicherlich nicht ganz schlecht“, verrät er augenzwinkernd.

Eine womöglich richtungsweisende Partie wartet am Sonntag (14 Uhr) auf den SV, wenn der FC Ohretal zu Gast ist. „Ich erwarte ein schweres und sehr enges Spiel. Doch ich denke, dass wir die Qualität haben, um am Ende auch zu gewinnen“, so Loeper. Er selbst möchte seinen Kasten natürlich sauber halten. VON FLORIAN SCHULZ

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