Handball – Verbandsliga: VfL Wittingen startet heute in seine letzten drei Spiele / Geismar kommt in die Gelbe Hölle

„Der maximale Erfolg sollte das Ziel sein“

+
Bloß keine Bauchlandung hinlegen. Für Marten Schultze und den VfL Wittingen geht es in der Verbandsliga nur noch um die Endplatzierung. Coach Christian Gades will im Saisonendspurt aber trotzdem alles rausholen. 

Wittingen. Frisch gestärkt und topmotiviert in den Saisonendspurt. Die Verbandsliga-Handballer des VfL Wittingen haben noch große Ziele. Eines davon lautet, die restlichen drei Spiele zu gewinnen. Das beinhaltet auch, den MTV Geismar im heutigen Heimspiel (19.15 Uhr) zu schlagen.

Zur Handball-Primetime gehen die Brauereistädter heute „wieder voll auf Sieg“, wie VfL-Trainer Christian Gades verkündet. Der MTV Braunschweig II schnappte sich jüngst Platz vier, aufgrund des besseren Torverhältnisses. Diesen Rang hätten die Wittinger gerne wieder. „Dafür brauchen wir Siege“, meint Gades, der sogar noch auf Platz drei schielt: „Wenn die anderen Teams das ganze nicht mehr ganz so ernst nehmen, könnte da was gehen.“

Dass seine Mannschaft nichts mehr zu verlieren hat und befreit aufspielen kann, sieht der Coach als Vorteil: „Der maximale Erfolg sollte immer das Ziel sein.“ Im Hinspiel gegen Geismar spielte der VfL trotz drückender Überlegenheit nur unentschieden. „Den verlorenen Punkt kriegen wir leider nicht wieder, wollen diesmal aber unbedingt die zwei Zähler behalten“, so Gades, der auf Peter Schultze (privat verhindert) und Maverick Paulsen (Knie-OP) verzichten muss. Für den Keeper Paulsen ist die Saison damit schon frühzeitig beendet.

Der heutige Gegner Geismar wurde in den letzten Wochen und Monaten immer weiter nach unten durchgereicht. Trotzdem nimmt der VfL den MTV nicht auf die leichte Schulter, wie Gades verrät: „Den Sieg wird uns keiner schenken.“ Vom Hinspiel weiß er noch, dass Geismar einen schnellen Ball nach vorne spielt, aber in der Abwehr immer wieder zu Schwächephasen neigt: „Doch wenn wir gewinnen wollen, müssen wir nur auf uns schauen.“

Außerdem fällt der Heimvorteil des Harzverbots weg, denn der MTV weiß sehr wohl, wie es ist ohne Harz zu spielen. „Der vermeintliche Vorteil ist also kein entscheidender Faktor“, meint Gades, der davon ausgeht, dass seine Mannschaft nach der spielfreien Woche ausgeruht und fit in die letzten drei Endspiele um Platz drei oder vier geht. Im Training wirkte das Team schon deutlich frischer.

Von Christian Thiemann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare