Fußball – Hallenkreismeisterschaft, Altsenioren: SG Wahrenholz/Schönewörde holt Titel

Manthey macht’s möglich

So sehen Sieger aus: Die Altsenioren der SG Wahrenholz/Schönewörde bejubelten gestern nach dem 2:1-Finalsieg über Müden den Hallenkreismeister-Titel 2014.

mj Gifhorn. Sie waren einfach an der Reihe. Sie hatten es sich dann auch verdient.

Die Altsenioren-Fußballer der SG Wahrenholz/Schönewörde gewannen in Gifhorn die Hallenkreismeisterschaft, setzten sich nach einem dritten und einem zweiten Platz in den Vorjahren durch ein 2:1 über den TuS Müden-D. die Krone auf.

Dass dieser Triumph letztlich gerecht gewesen sei, daran ließen weder Staffelleiter Timo Teichert noch SG-Schlussmann Ralf Ende einen Zweifel aufkommen. Auch wenn der neue Titelträger etwas Anlaufzeit benötigte. „Dass wir uns so steigern, hätte ich nicht gedacht“, gestand Ende ein.

Sein Team habe sich nach den Auftaktremis gegen Hillerse/Leiferde (0:0) und Wilsche (1:1) besser eingespielt. Mit dem 5:1 über Wesendorf, das als Letzter der Gruppe A früh ausschied, platzte der Knoten. „Es war mehr Leidenschaft drin“, meinte Ende.

So viel, um die Finalrunde zu meistern. Gegen die SV Gifhorn hatte der Finaleinzug nach einer frühen Führung „lange auf des Messers Schneide“ (Teichert) gestanden. Erst ein Konter kurz vor Schluss erlöste Wahrenholz/Schönewörde. „Das war eigentlich schon unser Höhepunkt. Da haben wir uns gut verkauft“, so Ende, dessen Team gegen starke Müdener im Finale zunächst der Musik hinterherlief.

0:1 nach wenigen Sekunden. Aber die SG fand die Antwort. Und nach dem 1:1 machte Andreas Manthey mit einem Lupfer sein und das Meisterstück. „Sensationell“, strahlte Ende ob des sehenswerten Siegtreffers. Den knappen Vorsprung brachte Wahrenholz/Schönewörde sicher über die Zeit. „Wir haben das gut runtergespielt“, lobte der Schlussmann.

Insgesamt, so Teichert, hätten sich die vier besten Mannschaften für das Halbfinale qualifiziert. Und Wahrenholz/S. behielt in den „heißen Spielen“ der Finalrunde den kühlsten Kopf. Auch wenn das Endspiel gegen Müden weitgehend ausgeglichen war, sei die SG schon der verdiente Sieger.

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