Kreisliga – Rückblick: VfL auf Abwegen

Licht am Ende des Tunnels

Seitdem der verdiente Trainer Thorsten Thielemann ging, läuft es beim VfL Vorhop (l.). Wesendorf sieht sich im Soll. Foto: ks

Vom Meisterschaftskandidaten, zum Schlusslicht in nur einer Hinrunde. Der VfL Wittingen/S. hinkt in der Fußball-Kreisliga so dermaßen hinterher, dass er um die Klassenzugehörigkeit bangen muss.

Dem VfL Vorhop ging es lange Zeit ähnlich, bis Sebastian Sommer Thorsten Thielemann an der Kommandobrücke ablöste und dem VfL wieder neues Leben einhauchte. Im IK-Hinrunden-Rückblick erklärt Spartenleiter Nicky Urbanitsch die Auferstehung des VfL.

Wesendorfer SC

Der WSC hatte nur Puste für eine Viertelserie, weshalb die Mannschaft von Matthias Hopp nach gutem Start den Abstiegsrängen immer näher rückte. Das 0:7 gegen Aufsteiger Westerbeck war der Tiefpunkt einer Hinserie, die nicht immer optimal lief, wie WSC-Co-Trainer Hans Götz erzählt: „Im neuen Jahr müssen wir zusehen, dass wir die Jungs für eine komplette Halbserie fit kriegen. So etwas wie gegen Westerbeck darf uns nicht passieren. Das ist jetzt aber abgehakt.“ Die Wesendorfer kämpften immer wieder mit Verletzungssorgen, stehen aber noch im gesicherten Tabellenmittelfeld. „Ich bin mir sicher, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden“, meint Götz, der die Verzahnung mit der 2. Herren als sehr gut betrachtet: „Da sind einige Spieler dabei, die uns immer wieder sehr gut unterstützen und auf die wir auch in der Rückrunde gerne

VfL Vorhop

Am Ende ärgerten sie sich beim VfL Vorhop über die frühe Winterpause. „Wir hätten den Schwung gerne noch ein paar Spiele mitgenommen. Dann sähe die Tabelle wohl noch freundlicher aus“, meint Nicky Urbanitsch. Der Spartenleiter hatte die 2:6-Niederlage gegen Triangel als Tiefpunkt bezeichnet. Anschließend trennte sich der VfL von seinem Trainer Thorsten Thielemann und Sebastian Sommer übernahm. Die Interimslösung des Spielertrainers, der aus drei Spielen sechs Punkte holte, soll laut Urbanitsch keine Übergangslösung bleiben: „Er soll auf jeden Fall eingebunden bleiben. Leider steht bei ihm beruflich bedingt noch ein Fragezeichen. Aber auch wenn wir einen Trainer von außerhalb holen sollten, möchten wir, dass er als Co-Trainer bleibt.“ Sommer verstehe es, die Mannschaft zu motivieren und besonders nach dem 0:1 gegen Spitzenreiter Wilsche sah Urbanitsch Licht am Ende des Tunnels: „Jetzt hoffen wir, gut ins Jahr zu starten.“

VfL Wittingen/S.

Den VfL Wittingen/Suderwittingen traf es dagegen noch härter. Nach 13 gespielten Spielen steht die Elf von Torsten Haase am Tabellenende und wird statt um den Aufstieg, um den Abstieg spielen müssen. Als Hauptproblem hat der VfL-Coach die fehlende Konstanz bei der Aufstellung ausgemacht: „Ich habe in allen Spielen nicht einmal mit der gleichen Abwehrreihe agieren können.“ Ständig wiederkehrende Verletzungssorgen bereiteten dem Titelkandidaten gehörige Probleme. „Wir waren nie richtig eingespielt. Das wird sich zur Rückrunde aber ändern“, versichert Haase, der auf die Genesung von einigen Abwehrspielern baut und darauf setzt, dass Sven Arndt wieder knipst. In der Hinserie gelangen dem Torjäger lediglich zwei magere Treffer...

zurückgreifen.“

Von Christian Thiemann

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