im Fokus Handball – Oberliga MA: Heimspiel

Lernprozess

Wird sich die JSG gegen den haushohen Favoriten HSG Heidmark wenigstens ein wenig befreien können? Foto: Barrenscheen

Wittingen. Es muss nicht immer um Punkte und Siege gehen. So wie im Falle der männlichen A-Jugend der JSG Wittingen/Stöcken. Der Handball-Oberligist sieht im Heimspiel gegen die HSG Heidmark (Sonnabend, 15. 15 Uhr) den Lernprozess im Vordergrund.

Manfred Busch ist zwar kein Pessimist, aber auch kein Träumer. „Ob es ausreicht, Heidmark in Schwierigkeiten zu bringen, glaube ich nicht. So realistisch müssen wir sein.“ Während die junge und unerfahrene JSG mit zwei Pleiten gestartet ist, haben die Gäste zwei deutliche Siege auf dem Konto und sind klarer Favorit. „Sie sind wohl eine Nummer zu groß“, vermutet Busch.

Was allerdings seine Schützlinge noch lange nicht von gewissen Pflichten entbindet. Speziell in der Deckung, wo mehr Aggressivität gefordert wird. „Es ist mir egal, welcher Gegner es ist. Wir müssen viel kompromissloser werden“, so Busch. Das 28:39 in der Vorwoche gegen Münden war ein nicht einkalkulierter Rückschritt, den Busch als „ganz schöne Abfuhr“ bezeichnet.

Trotzdem nimmt er sein Team in Schutz. „Es wird immer wieder Rückschläge geben.“ Dauerhaft aber soll die Tendenz nach oben zeigen. Das würde sie auch, wenn die Mannschaft zukünftig ihre immens hohe Mängelquote bei technischen Fehlern reduzieren würde. Der aktuelle Wert sei laut Busch „nicht konkurrenzfähig“.

Hochziehen soll sich Wittingen am ersten Spieltag und den ersten 40 Minuten gegen Himmelsthür (23:29). Daran wolle man anknüpfen und das eine oder andere von Heidmark dazulernen.

Von Arek Marud

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