und kontert stille Kritik Fußball – 1. Kreisklasse 1: Knesebeck gegen Wahrenholz II

Lenz stellt sich vors Team

Hat das Straucheln ein Ende? Trainer Marco Lenz stellt sich schützend vor die Spieler des VfL Knesebeck (r. Nils Mohr), nimmt sich zeitgleich aber gegen Wahrenholz II in die Pflicht. Foto: Barrenscheen

eh Knesebeck. Es sollte ein großer Befreiungsschlag werden für den VfL Knesebeck. Heraus kam nur ein weiterer Misserfolg letzte Woche gegen Groß Oesingen (2:3). Schafft der Krisen-Klub der 1.

Fußball-Kreisklasse 1 nun am Sonntag (15 Uhr) den Durchbruch gegen den VfL Wahrenholz II?.

Hans-Ulrich Peters muss lange überlegen. „Ein wirklich unangenehmes Spiel“, sagt der Wahrenholzer Trainer schließlich. „Trotz der derzeitigen Misere schätze ich Knesebeck stärker als den Tabellenplatz ein. Sie stehen unter Zugzwang und müssen gewinnen.“ Mitleid mit dem punktlosen Gegner hat er nicht, auch seine Mannschaft müsse schließlich vorwärtskommen. Doch für Knesebeck scheint die momentane Situation wie verhext, das ist auch Peters nicht entgangen. Vorsichtig formuliert er: „Der Trainer steht unter Druck.“

Gemeint ist Marco Lenz. Knesebecks Coach sagt, er habe ein dickes Fell. Trotzdem nervt ihn das Gerede von Außen: „Wenn man in der 1. Kreisklasse die Trainerfrage stellt, sollte man sich überlegen, ob das so richtig ist. Wer eine solche Diskussion führen will, soll die Sportschau anmachen. Wir sind hier im Amateurfußball und sollten das als solchen auch bewerten.“ Wer Kritik habe, könne gerne an ihn herantreten. Bis jetzt habe das noch niemand getan.

Sollte seine Mannschaft ins Kreuzfeuer geraten, reagiert Lenz schon empfindlicher. „Jeden, der die Mannschaft kritisiert, lade ich zum Training ein, dann kann er mal zeigen, ob er es besser kann. Die Jungs machen die Fehler nicht absichtlich.“ Rückschläge gehören für den VfL-Trainer dazu. „Ich gebe der Mannschaft so lange Zeit, wie sie braucht, die Jungs sind gut und haben Potenzial.“ Der ein oder andere Spieler müsse nun aber langsam zeigen, dass er in vergangenen Jahren Leistungsträger war, fordert er.

Laut eigener Aussage kann sich Lenz weiter auf die Rückendeckung des Vereins verlassen. Er ist überzeugt: „Wir gehen diesen Weg gemeinsam – im Vorstand stehen sie ohne wenn und aber hinter mir. Es wird wieder vorwärts gehen, da unten gehören wir nicht hin.“

Auch in Wahrenholz ist man sich dessen bewusst. Peters wünscht sich: „Hoffentlich platzt der Knoten nicht gegen uns.“

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