Handball – Regionsliga Damen: Fotofinish am letzten Spieltag in Ehmen?

Lehndorf-Rückzug steigert Oesinger Chancen auf den Klassenerhalt

Neue Hoffnung: Johanna Schulze (links) und der SV Groß Oesingen haben den Klassenerhalt wieder in eigener Hand.
+
Neue Hoffnung: Johanna Schulze (links) und der SV Groß Oesingen haben den Klassenerhalt wieder in eigener Hand.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
    schließen

ib Groß Oesingen. Sektkorken sind noch nicht geknallt. Denn dafür müssen die Handball-Damen des SV Groß Oesingen auf der Saison-Zielgeraden sportlich noch selbst ihren Beitrag leisten.

Aber: Dass der Konkurrent Lehndorfer TSV zu Beginn der Woche seine Mannschaft vom Spielbetrieb in der Regionsliga zurückgezogen hat, steigert in jedem Fall die Aussichten auf den Klassenerhalt für den Neuling ungemein.

Denn Lehndorf steht damit als erster Absteiger fest. Regulär müssen zwei Mannschaften in den sauren Apfel beißen, wobei auch immer die gleitende Skala greifen kann. Bleibt es aber bei den Soll-Absteigern, hat es der SV selbst in der Hand, sich mindestens ein weiteres Jahr in der Regionsliga zu halten. „Es ist aber noch nichts entschieden“, betont SV-Akteurin Katharina Franke. Denn in der – nach dem Rückzug bereinigten – Tabelle liegt Oesingen drei Spieltage vor Saisonende nur zwei Zähler vor dem HSC Ehmen II. Und beide Teams treffen ausgerechnet am letzten Spieltag aufeinander. Womöglich ein echtes Fotofinish!

Wobei Franke und Co. darauf hoffen, vielleicht schon eine Woche zuvor gegen den Drittletzten Helmstedt-Büddenstedt etwas zu reißen. „Wir sind noch nicht durch. Entscheidend wird der vorletzte oder letzte Spieltag“, unterstreicht Franke. Im Fall einer Punktgleichheit wäre Oesingen gekniffen. „Denn unser Torverhältnis ist miserabel und definitiv schlechter als das von Ehmen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare