Handball – Verbandsliga: 34:26-Sieg bei Busch-Abschied / Saison endet auf 4. Platz

VfL legt den Hebel noch um

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Klammergriff: Jan-Philipp Goetzie (2. v. l.) und die Verbandsliga-Handballer des VfL Wittingen schlugen die HSG Nienburg II im Endspiel um Platz vier mit 34:26.

Wittingen. Einmal noch Gelbe Hölle, einmal noch Chefcoach, einmal noch gewonnen! Manfred Busch bekam seinen würdigen Abschied als Trainer des VfL Wittingen, denn er leitete die Geschicke beim 34:26 (19:11)-Sieg über die HSG Nienburg II in der Handball-Verbandsliga und sah eine aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft aus Wittingen.

Mit dem Erfolg über die HSG haben die Brauereistädter zusätzlich den vierten Tabellenplatz klar gemacht. „Das ist einfach traumhaft“, frohlockte ein überglücklicher Manfred Busch, der die Mannschaft in den höchsten Tönen lobte: „Das Team hat als Einheit funktioniert. Nicht nur heute, sondern in der gesamten Saison.“ Gegen Nienburg II machte der VfL von Beginn an ernst, ging durch einen Treffer von Marten Schultze mit 1:0 in Führung und gab diese nur noch beim 3:3 und 7:7 ab. Ansonsten setzten die Wittinger genau das um, was die Trainer von ihnen gefordert hatten. Das Zupacken in der Abwehr ging einher mit gutem Tempospiel, das immer wieder zu schnellen Toren führte. Zur Pause hatten sich die Hausherren bereits mit 19:11 abgesetzt.

Auch die kurze Schwächephase in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts konnte dem VfL nichts anhaben. „Es war beeindruckend, wie die Mannschaft zum Schluss noch mal den Hebel umgelegt hat“, freute sich Manfred Busch, der auch noch einige Treffer seines Sohnes bejubeln durfte. Auch für Alexander Busch, den starken Rechtsaußen, war das Spiel gegen die HSG das letzte. „Die Tore von Alex kamen zum richtigen Zeitpunkt“, freute sich Papa Manfred.

Die Gäste kamen Mitte der ersten Halbzeit nämlich noch mal auf fünf Treffer ran, witterten die Chance, ein Unentschieden mitnehmen zu können, wurden dann aber ausgebremst. Torsten Meyer schleuderte die Kugel wiederholt in die Maschen und auch Kai Eschert wartete mit wichtigen Treffern auf, sodass die HSG irgendwann aufgab und mit 26:34 unterlag. „Bei den Temperaturen haben alle ihre Sache gut gemacht“, freute sich VfL-Trainer Christian Gades. „Sie haben sich den vierten Platz wirklich verdient“, so der Coach.

Von Christian Thiemann

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