Fußball – Friedrich-Wendt-Gedächtnisturnier: Gifhorns Schiris froh über Platz drei / VfL Knesebeck siegt

Lebewohl, Rote Laterne...

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Vorwärtsgang: Die Schiedsrichter-Auswahl des gastgebenden NFV-Kreises Gifhorn (l.) belegte mit der Bilanz von vier Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen den dritten Platz beim Friedrich-Wendt-Gedächtnisturnier.

Knesebeck. Ihre Trikots waren rot. Endlich einmal keine Signal-Farbe für die kickenden Schiedsrichter aus dem NFV-Kreis Gifhorn.

Den Sieg beim Tag des Schiedsrichters trug die Mannschaft vom Mitveranstalter VfL Knesebeck davon. 

Denn nachdem die hiesige Referee-Riege in den vergangenen drei Jahren beim Friedrich-Wendt-Gedächtnisturnier in Knesebeck stets die Rote Laterne davon getragen hatte, schnitten die Gastgeber bei der Neuauflage 2018 am Samstag im Rahmen vom Tag des Schiedsrichters und seiner Familie besser ab und belegten im Fünferfeld den dritten Platz. Den Sieg trug, trotz einer leistungsangepassten Mannschaft, wieder das Team vom Mitveranstalter VfL Knesebeck davon.

Die Co-Produktion zwischen dem Kreis und den Einhörnern lief auch dieses Mal reibungslos auf dem Ernst-Hiestermann-Platz. Und zur Freude aller Beteiligten kamen sie halbwegs trockenen Fußes durch den Wettbewerb, zu dem neben den Lokalmatadoren und der der Gifhorner Schiedsrichter-Gemeinschaft noch Unparteiischen-Auswahlen der Kreise Braunschweig, Helmstedt und Northeim-Einbeck antraten. Gespielt wurde auf Kleinfeld im Modus jeder gegen jeden – mit Hin- und Rückspiel.

Die Schiedsrichter-Auswahl des NFV-Kreises Gifhorn feierte ausgelassen den Sieg. Denn in den drei Jahren zuvor gab es immer die Rote Laterne.

Team Gifhorn wollte unbedingt den Titel als Serien-Schlusslicht abstreifen. Und das gelang auch. „Nach anfänglichen Startschwierigkeiten haben wir uns besser sortiert und sind von Spiel zu Spiel besser in das Turnier gekommen“, freute sich Teammanager Normen Meyer. In den Rückspielen erspielten sich die Ausrichter sogar Unentschieden gegen die überlegenen Gegner aus Knesebeck und Braunschweig, die in der Endabrechnung auch die ersten zwei Plätze belegten. Mit insgesamt vier Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen kletterten Gifhorns Schiris aufs dritte Treppchen. Grund für großen Jubel. Die unliebsame Rote Laterne wanderte in diesem Jahr an den Kreis Helmstedt. Frohlocken auch bei den weit angereisten Schiedsrichtern aus Northeim-Einbeck, die mit einem klassischen Münzwurf eine Brauereibesichtigung gewannen.

Und es gab am Rande des Friedrich-Wendt-Gedächtnisturnieres noch ein strahlendes Gesicht: Bettina Wellmann erhielt von Kreisschiedsrichter-Lehrwart Dennis Laeseke die Goldene Pfeife. Eine Würdigung der Schiedsrichter-Kameradschaft für Außenstehende, die sich besonders für die Referees engagieren. Laeseke: „Bettina bewirtschaftet uns bei den Lehrabenden und sorgte sich um das Catering für unsere Stargäste Harm Osmers und Florian Meyer.“

Von Ingo Barrenscheen

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