Fußball – Bezirksliga Staffel A: Ebenbürtiges Ummern unterliegt Platendorf 1:3

Latte hier, bittere Bogenlampe dort...

Ab durch die Mitte! Jonas Garz und der VfL Germania Ummern boten dem erfahrenen Bezirksligisten TuS Platendorf absolut die Stirn, waren aber nicht vom Glück beseelt bei der 1:3-Auftaktniederlage.
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Ab durch die Mitte! Jonas Garz und der VfL Germania Ummern boten dem erfahrenen Bezirksligisten TuS Platendorf absolut die Stirn, waren aber nicht vom Glück beseelt bei der 1:3-Auftaktniederlage.

Ummern – Auf diesem Niveau entscheiden Kleinigkeiten. „Das ist der Unterschied, den diese Liga ausmacht“, betonte auch Jörg Drangmeister.

Und eben diese Nuancen in entscheidenden Szenen sind es, die seinem noch unerfahrenen VfL Germania Ummern noch fehlen, wie auch die unglückliche 1:3 (0:1)-Niederlage zum Auftakt der Fußball-Bezirksliga gegen den TuS Neudorf-Platendorf verdeutlichte.

Denn der Novize, in seiner Vereinsgeschichte erstmals überhaupt in dieser Klasse unterwegs, entpuppte sich keineswegs als die schlechtere Mannschaft bei der Punktspiel-Premiere. Das sah auch Ummerns Coach so: „Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt, waren bei den Chancen ebenbürtig.“ Die ersten vielversprechenden Szenen verzeichnete zwar das Team aus Platendorf, doch die Moorkicker wirkten selbst keineswegs sattelfest. Allerdings verpassten es Mathias Müller, am Boden liegend, und Vitali Sterz, sich als Nutznießer bei einem wilden Gewühl vor TuS-Schlussmann Marcel Horn hervorzutun.

Und dann kam sie, einer jener eingangs erwähnten Szenen, die tödlich sind in der Bezirksliga. Ein gravierender Fehl-Querpass in die Mitte genau in die Füße des Gegners, eine Überzahl-Situation und schon lagen die Germanen zurück (20.). In Hälfte eins fehlte den Gastgebern beim Weg nach vorn noch das Quäntchen Glück. Doch Drangmeister munterte die Seinen auf: „Wenn wir so stehen, werden wir unser Tor bekommen.“ Gesagt, getan. Einen schönen Spielzug veredelte Vitali Sterz mit dem Ausgleichstreffer.

Und Ummern blieb dran. Sebastian Kuhls traf nur die Latte, Vitali Sterz vergab einen Alleingang aufs Tor und verletzte sich zu allem Übel bei diesem Sprint auch noch. Damit nicht genug. Eine Bogenlampe, laut Drangmeister „eine verunglückte Flanke“, senkte sich unhaltbar hinter Marvin Kuhls zum 1:2 in den Knick. Logisch: Der VfL warf noch einmal alles in die Waagschale, fing sich aber den Genickbruch. Den Elfmeter zum 1:3 empfand Ummerns Trainer zwar als „fragwürdig“, weil der Platendorfer nur abgelaufen worden sei. „Doch das hatte keine Bewandtnis mehr.“ VON INGO BARRENSCHEEN

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