nur remis im Giganten-Duell Sprakensehl muss sich im Gipfeltreffen mit einem 2:2 in Wasbüttel begnügen

Last-Minute-Gegentor: SSV

Sein Führungstreffer nach feiner Einzelleistung reichte am Ende nicht zum Sieg im Gipfeltreffen: Waldemar Bier (l.) hatte Spitzenreiter Sprakensehl mit 2:1 in Front geschossen, doch der Verfolger aus Wasbüttel schlug in letzter Minute zurück.

Wasbüttel. Patt-Situation im Gipfeltreffen! Nach einer rassigen Partie sicherte sich der MTV Wasbüttel dank eines Last-Minute-Treffers einen nicht ganz unverdienten Punkt gegen den weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter SV Sprakensehl.

In einem Punkt waren sich beide Trainer einig: „Dieses Spiel hatte Bezirksliga-Format!“ Der Zweite aus Wasbüttel verbuchte die Anfangsphase für sich. Die Gastgeber waren wacher und schneller am Ball. So fiel die Führung durch Christian Balzereit auch nicht ganz überraschend. SSV-Coach Rouven Lütke sah vor dem Tor ein Handspiel, der Schiri aber nicht. „Konnte er auch nicht sehen“, sah Lütke ein. Die Sprakensehler merkten schon, dass sie in diesem Spiel etwas mehr für die Punkte tun mussten. Beide Mannschaften zeigten eine hohe Laufbereitschaft und viele Zweikämpfe. Den Zug zum Tor fand der Spitzenreiter erst nach über einer halben Stunde, als Vitali Sterz einen langen Ball zum Ausgleich mit Vollspann aus acht Metern in die Wasbütteler Maschen hämmerte.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts waren nun die Gäste aus Sprakensehl am Drücker. „Wir haben uns die Führung hart erarbeiten müssen“, schnaufte Lütke nach dem Spiel tief durch. Das Tor fiel aber auf eher spielerische Art und Weise. Waldemar Bier tanzte gleich drei Spieler auf dem sprichwörtliche Bierdeckel aus und netzte anschließend zum 1:2 ein. „In der Situation haben wir den Sack nicht zugemacht“, trauerte Lütke noch der einen oder anderen vergebenen Torchance nach. Wasbüttel aber steckte zu keiner Zeit des Spiels auf. „Meine Mannschaft hat sich am Ende noch einmal toll ins Spiel zurückgekämpft“, lobte MTV-Trainer Udo Hoffmann. Und der Lohn für diesen Einsatz sollte noch folgen. Praktisch mit dem Schlusspfiff zeigte sich Balzereit wieder einmal als Goldköpfchen, als er zum glücklichen, aber nicht ganz unverdienten Ausgleich einnickte. Lütke fand es nicht so toll: „Das ist schon enttäuschend.“

Tore: 1:0 Balzereit (22.), 1:1 V. Sterz (38.), 1:2 Bier (55.), 2:2 Balzereit (90.).

Von Kai Schüttenberg

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