Hallenfußball – Kreismeisterschaften Damen: Hillerse/Rötgesbüttel siegt

SV Langwedel erst im Endspiel gestoppt

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Offensivstark: Die SG Knesebeck/Hankensbüttel (M.) erzielte die meisten Tore und sicherte sich gegen den SV HaMa (r.) Platz drei.

Gifhorn. Keinen Grund sich zu grämen: Den Sieg zwar knapp verpasst, trotzdem positiv überrascht. Der SV Langwedel reist mit dem Vizetitel im Gepäck zurück von den Hallenmeisterschaften der Damen in Gifhorn.

Erst im Finale musste sich der SVL Hillerse/Rötgesbüttel geschlagen geben (1:3).

Eine unerwartete Steigerung zeigte das von Co-Trainer Markus Meyer betreute Team. Im letzten Jahr waren die Langwedelerinnen noch mit null Punkten und null Toren in der Vorrunde gescheitert. „Das war eine starke Leistung. Damit hätten wir nicht gerechnet. Ich bin stolz auf die Mädels“, erklärte Meyer nach dem Turnier. Ohne ein einziges Mal in der Halle trainiert zu haben, zeigte sich der SVL von Beginn an hellwach und beendete die Gruppenphase mit drei Siegen als souveräner Tabellenerster. Im Halbfinale ging die Erfolgsserie weiter: 2:0 über den SV Hagen-Mahnburg. Langwedels Spielerin Katrin Lodahl lobte besonders Keeperin Jennifer Althaus: „Unsere Torfrau hat super gehalten.“

Im Endspiel war Hillerse/Rötgesbüttel dann etwas zu stark. „Die waren spielerisch die beste Mannschaft“, gratulierte Meyer dem Sieger. Dieser hatte sich im Semifinale knapp gegen die SG Knesebeck/Hankensbüttel durchgesetzt. „Da war auch etwas Pech dabei“, meinte SG-Coach Nikolai Braun, der den neuen Kreismeister dennoch als „verdienten Sieger“ sah. Mit der Leistung seines Teams war der Trainer insgesamt zufrieden: „Wir haben gut gespielt.“ Insbesondere Simone Kaiser und Johanna Nagel hob Braun aus seinem Team heraus.

Mit insgesamt zehn Treffern präsentierte sich Knesebeck/Hankensbüttel speziell in der Offensive stark. Am Ende sprang der dritte Platz heraus. Gegner im kleinen Finale war der SV Hagen-Mahnburg. Im Halbfinale scheiterte HaMa immer wieder an Langwedels Torhüterin Althaus, sonst wäre auch das Endspiel möglich gewesen. „Die Chancen waren da“, befand Coach Olaf Fraske. Seine HaMa-Mädels hätten dennoch das Minimalziel erreicht: Top Vier. Dies gelang dem im Vorfeld als Favoriten gehandelten Hoitlinger SV nicht. Ersatzgeschwächt angereist, versuchte das Team von Trainerin Sabine Süßenbach das Beste aus der Situation zu machen. „Die Halle ist immer etwas anderes. Spielerisch war das nicht schlecht. Wir haben es aber versäumt, die Tore zu machen“, analysierte Süßenbach.

Von Andreas Arens

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