Fußball – Wittinger Kreispokal, Achtelfinale: Müden und Triangel drehen Partien

BVB lässt grüßen: Parsau verspielt 4:0!

Erst 2:0 in Front, am Ende hinten dran: Der SV Tülau-Voitze (r. Sören Klein) erlebte im Pokalspiel gegen den SV Triangel zwei grundverschiedene Halbzeiten und verpasste die Achtelfinal-Überraschung.
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Erst 2:0 in Front, am Ende hinten dran: Der SV Tülau-Voitze (r. Sören Klein) erlebte im Pokalspiel gegen den SV Triangel zwei grundverschiedene Halbzeiten und verpasste die Achtelfinal-Überraschung.
  • Ingo Barrenscheen
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  • Rouven Peter
    Rouven Peter
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Samtgemeinde Brome – Das neue Jahr hat für den MTV Gifhorn II, trotz eines Trainerwechsels, begonnen, wie das alte aufgehört hat: Mit einem Nichtantritt.

Das Schlusslicht der Fußball-Kreisliga, neuerdings von Holger Haustein-Bastian gecoacht, sagte gestern sein Achtelfinale im Wittinger Kreispokal beim SV Rühen direkt ab. „Angeblich bekommen sie keine Mannschaft voll“, meinte Blau-Weiß-Trainer André Thiele. Er nutzte die gewonnene Freizeit anderweitig sinnvoll und beobachtete in Parsau den ersten Punktspiel-Gegner 2019 aus Müden. Die Germanen gaben gegen den klassenhöheren TuS Müden-Dieckhorst ein 4:0 aus der Hand!.

SV Tülau-Voitze – SV Triangel 2:3 (2:0)

Der Gast schien überrascht, als sie die schnellen Vorstöße der Heimelf sahen. Sofort pirschten sich die Hausherren ans gegnerische Tor heran und trafen in der Anfangsviertelstunde doppelt. Die Triangel-Abwehr sah alt aus. Im zweiten Abschnitt hat sich der favorisierte Kreisligist gefangen und brachte die tapferen Gastgeber mit zwei frühen Buden aus dem Konzept. Zwar verkauften diese sich weiter sehr gut, doch der goldene Treffer war Triangel vorbehalten. „Die Leistung ist zufriedenstellend, das Ergebnis nicht“, so Heimcoach Werner Vodde im Anschluss.

Tore: 1:0 S. Vodde (7.), 2:0 Hackenberger (15.), 2:1 Meinecke (48.), 2:2 Pulvers (50.), 2:3 Kraack (86.).

FC Germania Parsau – TuS Müden-D. 4:5 (4:0)

Dortmund gegen Schalke war gestern! Der TuS Müden-Dieckhorst drehte gegen Parsau sogar ein 0:4. Die Heimelf spielte sich zunächst in einen Rausch und überraschte den Kreisligisten. „Wir konnten nicht so schnell schalten, so schnell wie sie gespielt haben“, untermauerte TuS-Akteur Christian Jungmichel. „Keiner wusste, was los ist.“ Nach dem Seitenwechsel kam der Gast aber besser rein. In die Karten spielte der Platzverweis von Germanias Steffen Flaschel. Gästetrainer Sven Arne Börner konstatierte: „Die Beine von Parsau wurden immer schwerer, das haben wir brutal ausgenutzt. Der Glücklichere hat gesiegt. Für Parsau tut es mir leid.“ Der Gastgeber war mehr als bedient, haderte im Anschluss mit dem Referee.

Tore: 1:0 Gipser (2.), 2:0 Tronnier (11.), 3:0 Reinsdorf (20.), 4:0 B. Henke (26.), 4:1 Schentek (53.), 4:2 Moslehner (60.), 4:3 Braband (75.), 4:4, 5:4 Moslehner (82., 90.).

Gelb-Rot: Flaschel (Parsau/59.).

VON INGO BARRENSCHEEN UND ROUVEN PETER

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