Fußball – Kreisliga A: Rühen gewinnt Spitzenspiel gegen Groß Oesingen 3:1

Kurz vor der Herbstmeisterschaft

War das schon die Herbstmeisterschaft? Der SV BW Rühen (r. Dominik Feind) bejubelte einen 3:1-Erfolg gegen den SV Groß Oesingen (Marc Geißler).
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War das schon die Herbstmeisterschaft? Der SV BW Rühen (r. Dominik Feind) bejubelte einen 3:1-Erfolg gegen den SV Groß Oesingen (Marc Geißler).

Rühen – Darf man dem SV BW Rühen schon frühzeitig zur inoffiziellen Herbstmeisterschaft in der Fußball-Kreisliga A gratulieren? Gut möglich, denn die Elf von Trainer Matthias Weiß gewann gestern auch das zweite absolute Spitzenspiel in Folge gegen den SV Groß Oesingen verdient mit 3:1 (2:1), geht damit mit drei Punkten und vier Treffern Vorsprung auf den ärgsten Verfolger VfL Wittingen/Suderwittingen (nur 1:1 bei Vorhop-Schönewörde) in den letzten Spieltag der Hinrunde.

Doch wo ein Erfolg ist, braucht es vorher auch eine Menge Arbeit. Genauso war es gestern auch für die Rühener.

„Speziell in der ersten Halbzeit habe ich einen richtig starken Gegner gesehen. Aus meiner Sicht ist Groß Oesingen die stärkste Truppe, gegen die wir bislang gespielt haben“, musste BW-Coach Weiß zugeben. Die Gäste überraschten den Primus mit forschem Pressing, ließen ihn so kaum zur Entfaltung kommen. „Wir waren aus meiner Sicht sogar über weite Teile der ersten Hälfte spielbestimmend“, verriet SVGO-Coach Torben König. Durchaus verdient war daher auch die Gäste-Führung, für die Niklas Dierks infolge einer Ecke sorgte (35.). „Da haben wir gepennt“, verdeutlichte Weiß. Doch seine Riege krempelte die Ärmel noch einmal hoch. Nach Foul gegen Dominik Feind verwandelte Robin Magnus den fälligen Strafstoß zum 1:1 (43.), wenig später vollendete Christopher Ramolla einen starken Angriff über die linke Seite auch noch zur 2:1-Führung (45.). „Leider haben wir nach dem 1:1 aufgehört, Fußball zu spielen“, so König. Maurice Magnus verpasste sogar nur knapp das 3:1.

Dieses erzielte dann aber Kevin Fries kurz nach Wiederbeginn nach Biering-Vorarbeit (47.). Ramolla stand sogar kurz vor dem vierten Treffer, traf aber nur das Lattenkreuz. „Der Gegner hatte in der Folge mehr Spielanteile, viel eingefallen ist ihm aber nicht“, erklärte Rühens Coach. „Rühen war brutal effektiv und einfach cleverer“, resümierte sein Gegenüber. VON FLORIAN SCHULZ

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