Fußball – Bezirksliga: Jfeily wechselt von Wahrenholz nach Hankensbüttel / Daniel Müller Spieler des Jahres

Kurios: Kutz’ neuer Club verhindert Abschiedsspiel

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Die verabschiedeten Spieler Ali Jfeily (v. l.), Simon-Miles Soika und Konstantin Kutz mit dem Spieler des Jahres Daniel Müller (2. v. l), den die Zuschauer während der Serie gewählt hatten.

ib Wahrenholz. Konstantin Kutz konnte einem schon leidtun am Sonntag in Volkmarsdorf. Während die beiden anderen Abgänge vom VfL Wahrenholz – Simon-Miles Soika (VfL Knesebeck) und Ali Jfeily (SV Hankensbüttel) kehren zu ihren Heimatvereinen zurück – von ihren Teamkollegen beim letzten Saisonspiel in der Fußball-Bezirksliga gegen STV Holzland (9:0) mit Standing Ovations und Umarmungen verabschiedet wurden, saß der dritte Wechselwillige deprimiert auf der Bank.

Denn Kutz wurde durch einen kuriosen Fauxpas seines künftigen Clubs, dem Landesligisten TSV Burgdorf, um sein Abschiedsspiel gebracht. Die Hannoveraner hatten ihn bereits im DFB-Net umgemeldet, deshalb tauchte er im System gar nicht mehr als VfL-Spieler auf. Zwar kontaktierte das Taterbusch-Team daraufhin die Burgdorfer, die Kutz daraufhin wieder freischalteten. Nur: „Beim NFV sitzt freitags niemand mehr im Büro“, meinte VfL-Spartenleiter Stefan Frommelt. Nach Rücksprache mit dem Schiedsrichter vor Ort verzichteten die Schwarz-Gelben darauf, ihre bisherige Nummer 17 einzusetzen. „Das Risiko war uns zu groß. Nachher hätten wir noch die Punkte aberkannt bekommen“, unterstreicht Trainer Jens Sölter. Für Kutz tat es den Verantwortlichen leid. „Doch es war nicht unsere Schuld“, so Frommelt.

Da er in Hannover wohnt, sind ihm die Fahrten nach Wahrenholz schlichtweg zu viel geworden. „Für ihn ist das sinnvoll und auch verständlich“, sagt der Spartenleiter. Auch Jfeily hätte bekundet, dass ihm der Aufwand aktuell zu groß sei, deshalb tritt er bei seinem Heimatverein HSV etwas auf die Bremse. Der Wechsel von Soika zurück nach Knesebeck war ja schon länger bekannt.

Neuzugänge kann Wahrenholz noch nicht vermelden. „Da bei uns lange Zeit nicht klar war, wo wir spielen in der nächsten Saison durch das ganze Hickhack, sind wir da noch nicht ganz so weit“, meinte Frommelt.

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