Fußball – Kreisliga: VfL sorgt gegen TSV Rothemühle schnell für klare Verhältnisse und geht hoch

8:2 krönt Wittinger Aufstiegs-Triple!

Feuchtfröhliche Fußballer: Der VfL Wittingen/S. feierte gestern mit dem 8:2 über Rothemühle die lang ersehnte Rückkehr in die Bezirksliga. Fotos: Barrenscheen

Wittingen. Der Mai gilt gemeinhin als Wonnemonat. In Wittingen 2014 ganz bestimmt! Nach dem Handball-Doppelpack krönten die Fußballer gestern Nachmittag mit einem fulminanten 8:2 (4:1)-Triumph über den TSV Rothemühle das Aufstiegs-Triple in der Brauereistadt.

Nach 19 Jahren kehrt der VfL ins geheiligte Bezirksliga-Land zurück!.

Auftrag ausgeführt also! Vor der Saison hatte Coach Naim Fetahu klipp und klar den Sprung raus aus dem Kreisoberhaus ausgegeben. Und an Tag x ließen die Wittinger erst überhaupt keinen Zweifel aufkommen, auf der Zielgeraden noch ins Straucheln zu kommen. Vollgas-Fußball vom VfL in Halbzeit eins gegen die abstiegsbedrohten Gäste. „Man hat den Jungs angemerkt, dass sie heiß und gallig sind“, unterstrich Spartenleiter Peter Herrewig. Rothemühle hätte bei herrlichem Sonnenschein im Grunde auch ins benachbarte Freibad gehen können – es wäre aufs Gleiche hinausgekommen... Wobei Herrewig dem TSV dennoch Lob zollte: „Sie haben nie aufgesteckt.“

Dennoch reichte es beileibe nicht, um der Wittinger Offensiv-Power Herr zu werden. Der überragende Patrick Gernsheimer, André und Marcel Liedtke stellten die Weichen früh auf Aufstiegs-Express. Rothemühles Anschlusstreffer unmittelbar vor der Pause: ein Schönheitsfleck und gleichermaßen ein Indiz für die Moral des Kellerkindes.

Dieses antwortete nach der Pause auch direkt auf Gernsheimers zweiten Streich. Trotz der zwei Tore in der Anfangs-Viertelstunde: Die Partie vor der Party verflachte zusehends. Erst gegen Ende zog der Tabellenzweite die Zügel noch einmal an. Und schon rappelte es im Rothemühler Rechteck. Nachdem André Liedtke (70.) und Gernsheimer (74.) jeweils nur den Pfosten getroffen hatten, schraubten die Wittinger das Ergebnis auf der Zielgeraden noch kräftig in die Höhe.

VfL-Coach Naim Fetahu nahm das 8:2 wohlwollend zur Kenntnis. „Das hört sich doch gut an.“ Wenngleich es in seiner Heimat im Kosovo „das schlimmste Ergebnis“ überhaupt sei. Für Wittingen war es das schönste Ergebnis überhaupt. Denn nun kann das Abenteuer Bezirksliga für den VfL kommen!

Tore: 1:0 Gernsheimer (5.), 2:0, 3:0 A. Liedtke (20., 34.), 4:0 M. Liedtke (38.), 4:1 H. Wintgen (45.), 5:1 Gernsheimer (52.), 5:2 Ipse (61.), 6:2, 7:2 Gernsheimer (82., 84./FE), 8:2 L. Krasniqi (90.+1).

Von Ingo Barrenscheen

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