Handball – Landesliga Damen: Eschert, Meyer und Sablottny überragen bei 27:22-Erfolg

Krönender Abschluss für VfL-Trio

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Klassenerhalt gesichert: Mit 22 Punkten muss sich der VfL Wittingen (r. Nena Frenkel) wohl keine Sorgen mehr machen.

jk Wittingen. Die Erleichterung war den Damen vom VfL Wittingen nach dem Schlusspfiff förmlich anzusehen. Denn die magische Punktegrenze von 22 Zählern war endlich erreicht.

Nun sollte die Mannschaft von VfL-Trainer Kai Fischer unbesorgt in die letzten zwei Partien in der Handball-Landesliga gehen können. Beim 27:22-Sieg gegen den VfL Wolfsburg II überzeugten vor allem die drei Urgesteine, die ihre letzte Heimpartie in der ersten Mannschaft absolvierten.

Vor allem Tatjana Sablottny (l.), Svenja Eschert (4.v.l.) und Mandy Meyer (r.) überzeugten beim Heimerfolg gegen Wolfsburg II.

Dabei avancierte Svenja Eschert, die kommendes Wochenende heiraten wird, zur Matchwinnerin. Neun Treffer gelangen der Kreisläuferin. Ebenfalls Mandy Meyer (6) und Tatjana Sablottny (3) steuerten ihren Anteil zum achten Heimerfolg bei. Doch so locker und flockig wie in den letzten fünf Minuten der Partie sah es nicht immer aus auf dem Parkett der Gelben Hölle. Auch weil die Hausherrinnen sich Mitte der ersten Hälfte eine kurze Schlafphase leisteten. Das führte dazu, dass die Gäste zwischenzeitlich sogar mit 5:4 führten (11.). Doch genauso schnell übernahm der Heim-VfL wieder das Kommando, enteilte bis zum Pausenpfiff auf 15:9 davon.

Nach dem Wechsel legten die Wittingerinnen sogar noch einen Zahn zu. Vor allem Eschert spielte sich in einen Rausch, verwandelte einen Treffer nach dem anderen. Allerdings war das Spiel noch nicht durch, die Wolfsburgerinnen kämpften sich nach 48 Minuten erneut auf drei Tore wieder heran (22:19). Zum Glück hatten die Gastgeberinnen drei Routiniers in ihren Reihen, die ihre ganze Erfahrung ausspielten und die Halle in Wittingen in ein Tollhaus verwandelten. Der krönende Abschluss für eine gelungene Leistung gebührte dann Eschert, die mit dem 27:22 den letzten Treffer der Partie per Siebenmeter versenkte. „Ein Lob an die Mannschaft. Aber ein besonderes Lob an Svenja, die in einer schwierigen Phase das Heft in die Hand genommen hat“, so Fischer.

Dann kann die Hochzeit für Eschert ja jetzt kommen...

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