Stürmer der JSG Isenhagen will beim VfL Knesebeck den Durchbruch schaffen

Tim Krebiel, ein Mann für die Zukunft

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Der Alleinunterhalter in der Spitze: Tim Krebiel von der JSG Isenhagen (rechts) hat in der laufenden Saison schon 45 Mal getroffen. Ein Mann für die Zukunft.

Knesebeck – Robert Lewandowski, Sergio Agüero, Cristiano Ronaldo, Kylian Mbappé. Was haben diese absoluten Ausnahmespieler gemeinsam? Natürlich, sie sind die Torjäger in ihren jeweiligen Mannschaften.

Ohne die Alleinunterhalter würden der FC Bayern München, Manchester City, Juventus Turin und Paris Saint-Germain lange nicht so erfolgreich spielen.

Genauso abhängig von einem Spieler sind auch die A-Junioren der JSG Isenhagen in der Fußball-Kreisliga. Insgesamt 91 Tore haben die Blau-Weißen in der laufenden Saison erzielt, fast die Hälfte – um genau zu sein 45 Treffer – markierte ein Spieler. Die Rede ist von Tim Krebiel, der damit natürlich einsam an der Spitze der Torjägerliste steht. „So viele Tore wie in dieser Saison habe ich noch nie geschossen“, gibt Krebiel zu. Ansonsten seien es immer um die 15 bis 20 Treffer gewesen. Das lässt sich natürlich auch auf die Spielklasse zurückführen. Denn in der zurückliegenden Spielzeit stürmte der 17-Jährige noch in der Bezirksliga. „Das ist eben ein komplett anderes Niveau. In der Kreisliga hast du vielleicht vier gute Gegner, das war es dann auch.“

Der Auszubildende ist ein Stürmer durch und durch. Seit den Bambinis kickt er vorne in der Spitze. „Dort fühle ich mich auch am wohlsten“, sagt Krebiel. Auch wenn er zwischendurch mal im Mittelfeld ran musste. „Am Ende ist es dann doch geiler, die Tore zu schießen.“

Doch wie geht es für den Ausnahmeathleten weiter? Seit drei Jahren darf er schon beim Kreisligisten VfL Knesebeck mittrainieren. Und sein Debüt im Herrenbereich ist schon in Sicht. Denn kurz vor dem letzten Spieltag feiert Krebiel seinen 18. Geburtstag, wäre also für die Einhörner spielberechtigt. „Natürlich würde ich mich über einen Einsatz freuen. Es macht richtig Bock, bei den Herren mitmachen zu dürfen.“ Anfragen von anderen Vereinen gab es noch nicht. Aber das stört Krebiel nicht. Denn: „Ich möchte sowieso in Knesebeck bleiben und hier meine ersten Erfahrungen im Seniorenbereich sammeln.“ Vielleicht schon am 16. Juni gegen den SV BW Rühen. Krebiel: „Das wäre natürlich ein Knaller!“

VON JANNIS KLIMBURG

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