Fußball – Kreisliga A: Knesebeck feiert beim 2:1 in Wesendorf ersten Erfolg

Krebiel lässt Einhörner aufatmen

Der Schein trügt: Standhaft blieb im Kellerduell der Kreisliga A nicht der Wesendorfer SC (l. Justus Kelm), sondern der VfL Knesebeck (Stefan Pues).
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Der Schein trügt: Standhaft blieb im Kellerduell der Kreisliga A nicht der Wesendorfer SC (l. Justus Kelm), sondern der VfL Knesebeck (Stefan Pues).

Wesendorf – Die einen atmen auf, bei den anderen wird die Luft immer dünner. Bis zum vierten Spieltag musste der VfL Knesebeck auf seinen ersten Sieg in der Fußball-Kreisliga A warten. Gestern platzte der Knoten bei den diesmal von Sebastian Sommer betreuten Einhörnern.

Beim Wesendorfer SC setzten sie sich mit 2:1 (1:1) durch. Der WSC wartet hingegen nach wie vor auf seinen ersten Saisonzähler.

Diesen hätten sich die Platzherren allerdings mindestens verdient gehabt, war sich Trainer Thorsten Hahn nach Abpfiff sicher: „Gefühlt hatten wir nach der Pause 30 Schüsse auf das gegnerische Tor, müssen mindestens fünf Treffer machen.“ War aber nicht so! Stattdessen traf Knesebeck in Person von Tim Krebiel zum Auswärtssieg.

Doch der Reihe nach: Die beiden Kellerkinder kämpften auf dem Wesendorfer B-Platz verbissen um jeden Zentimeter. „Spielerisch waren wir aus meiner Sicht aber schon die bessere Mannschaft“, urteilte VfL-Spartenleiter Tobias Krebiel, der Sommer an der Seitenlinie assistierte. Dennoch: Der erste Treffer ging in einer noch recht verteilten ersten Hälfte auf das Konto des WSC. Thomas Rauhöft erzielte ihn (24.). Doch die Antwort der Knesebecker folgte prompt. Daniel Meinecke war zum 1:1 (26.) zur Stelle – gleichzeitig der Pausenstand.

Nach Wiederbeginn sah Hahn einen „haushoch überlegenen“ WSC, der sich zahlreiche Möglichkeiten erspielte. Doch ein Tor wollte einfach nicht fallen. Auf der Gegenseite war es dann Krebiel, der seinen VfL mit 2:1 in Führung (57.) schoss. „Klares Abseits“, war sich der WSC-Coach sicher. Doch wenig später ein Rückschlag für die Gäste: Nach einer Tätlichkeit sah Chris Lüning die Rote Karte (60.). „In Unterzahl haben wir uns ordentlich reingehauen“, lobte Krebiel den kämpferischen Einsatz seiner Einhörner. Dennoch sahen sie sich weit in die eigene Hälfte gedrängt. Der WSC blieb allerdings erfolglos, auch Knesebeck vergab in Person von Meinecke die endgültige Entscheidung. VON FLORIAN SCHULZ

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