Fußball – Stadtpokal 2019: Einhorn-Teams holen alle drei Trophäen / 2:0 im Finale

Krebiel knipst Knesebeck zum Triple!

Einhörner im Dauer-Siegesrausch: Der VfL Knesebeck bejubelte gestern erneut den Stadtpokal-Gewinn. 
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Einhörner im Dauer-Siegesrausch: Der VfL Knesebeck bejubelte gestern erneut den Stadtpokal-Gewinn. 

Radenbeck – Daniel Meinecke bekommt ernsthafte Konkurrenz – aus dem eigenen Lager. . .

Nicht der etablierte Torjäger, sondern seine jüngere Version Tim Krebiel, frisch der A-Jugend entschlüpft, avancierte gestern Abend zum Matchwinner für VfL Knesebeck im Finale des Großen Fußball-Stadtpokals 2019. Die Einhörner verteidigten durch den 2:0-Sieg in Radenbeck gegen den FSV Vorhop-Schönewörde nicht nur ihren Titel, sondern sorgten für das Pott-Triple der Einhörner. Zuvor hatten schon die Zweite und die Damen die anderen Stadtpokal-Turniere gewonnen. Das Stadtgebiet Wittingen fest in Knesebecker Hand!.

Endspiel

VfL Knesebeck – FSV Vorhop-Sch. 2:0 (2:0)

Einmal kurz die Muskeln spielen lassen. Das langte dem alten und neuen Sieger aus Knesebeck, um seiner Favoritenrolle gerecht zu werden.

Man of the match: Tim Krebiel, hier auf dem Weg zum 2:0, erzielte beide Tore gegen Vorhop-Schönewörde.

Die zwei Tore von Tim Krebiel in der ersten Halbzeit (18., 31.), der jeweils nach Steilpässen in die Schnittstelle eiskalt vollendete, rückten die Kräfteverhältnisse schnell ins schwindende Tageslicht. Im Anschluss konnte sich der VfL in dieser für ihn hammeranstrengenden Woche zurücknehmen und „einfach nur noch Ergebnisverwaltung betreiben, um Kräfte für Sonntag zu sparen“, gab Trainer Detlef Weber zu. Wenngleich Vorhop-Schönewörde nach dem Wechsel der verkürzten 2x35 Minuten-Spätschicht gewillt war und „leicht die Oberhand“ hatte (FSV-Coach Arne Hoffart), sprangen nur zwei Halbchancen von Ludger Harms heraus. Ansonsten verstrickten sich die 22 Akteure in Zweikämpfe. Ein Lokalderby halt. Letztlich musste Hoffart einräumen: „Knesebecks Sieg ist verdient, man hat den Unterschied zwischen Kreisliga und Kreisklasse gesehen.“ Was ihn mehr wurmte: Mit Tobias Dreyer gab es den nächsten Verletzten. „Das nervt halt.“ Indes strahlte Weber: „Schon schön, wieviele Pokale wir zuletzt abgeräumt haben.“

Tore: 1:0, 2:0 Krebiel (18., 31.).

Spiel um Platz 3

VfL Wittingen/S. – FC Ohretal 5:0 (1:0)

Unmittelbar vor dem Saisonstart bereitet Ohretals Formtief den Fans durchaus Sorgen.

Klar hinten dran: Der Gastgeber FC Ohretal (l. Philipp Wesemann) unterlag Wittingen (Boris Ruder) mit 0:5.

Die Gastgeber: Im kleinen Finale nur ein Schatten ihrer selbst – als hätten sie über die Sommerpause das Fußball-Abc verlernt... So hatte Kreisliga-Aufsteiger Wittingen leichtes Spiel. Wobei immerhin dieser eine Trotzreaktion auf die Halbfinal-Pleite zeigte. „Macht euch Gedanken – über den Unterschied von heute zum letzten Mal“, gab VfL-Trainer Naim Fetahu seinen Mannen mit auf den Heimweg. Da der FCO gerade in den zweiten 30 Minuten völlig neben sich stand, wollte er das 5:0 „auch nicht überbewerten“. Ihm hätten dennoch viele Situationen nicht gefallen. Dennoch registrierte auch Fetahu: „Wir haben anders gespielt als gegen Knesebeck.“

Tore: 1:0 N. Schnöckel (12.), 2:0 Brauner (31.), 3:0 Liedtke (36.), 4:0 F. Heinrichs (41.), 5:0 H. Heinrichs (45.).

VON INGO BARRENSCHEEN

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