Nachlese zum ersten Eishockey-Länderspiel in Wolfsburg: DEB-Verantwortliche begeistert nach 7:1 gegen Frankreich

„Kommen gerne wieder“: Sturm lobt Wolfsburg

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Engagiert: Das deutsche Eishockey-Nationalteam überzeugte bei der Länderspiel-Premiere in Wolfsburg.

ib Wolfsburg. Wechselgesänge, Laola, Standing Ovations: Das Wolfsburger Publikum legte sich am Donnerstagabend bei der Länderspiel-Premiere mindestens genauso sehr ins Zeug wie die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft unten auf dem Eis beim 7:1-Kantersieg gegen Frankreich.

Schlag ein! DEB-Maskottchen Urmel und Co. waren zufrieden.

Während der Gegner aus sportlicher Warte hoffnungslos überfordert war, lieferten nicht nur die Fans, sondern auch die Macher hinter den Kulissen eine 1a-Performance ab. Wolfsburg darf von weiteren Länderspiel-Highlights träumen.

Denn die Verantwortlichen zeigten sich im Anschluss an das gelungene WM-Vorbereitungsspiel mehr als angetan von den Rahmenbedingungen in der VW-Stadt. „Wir haben hier vor einem vollen Haus gespielt, Wolfsburg hat alles super organisiert. Wir kommen gern wieder“, adelte Bundestrainer Marco Sturm die kleine, aber feine Arena. Auch Robert Schütt, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes, äußerte sich überaus positiv: „Das war eine Riesenbewerbung für die Stadt Wolfsburg und den Standort.“ Er sei vorher selbst noch nie in Wolfsburg gewesen und „extrem positiv überrascht. „Sehr gut strukturiert und organisiert – da hat Wolfsburg eine super Visitenkarte abgegeben!“

Honig, der Grizzlys-Manager Karl-Heinz Fliegauf runterging wie Öl. „Es macht Spaß, wenn man sieht, dass die Mühe sich gelohnt hat. Ein großer Tag!“

Ein Rundum-Sorglos-Paket. Auch die Leistung des Sensations-Silbermedaillengewinners bei den Olympischen Spielen (wobei nur vier Helden von Pyeongchang im Kader standen) machte Hoffnung auf eine gute WM in Dänemark. Immerhin fehlen auch noch viele Stars im DEB-Team, die noch nach und nach dazustoßen werden. „Die Art und Weise hat gestimmt. Wir waren von Beginn bis zum Ende sehr engagiert“, konstatierte Sturm. Heute kommt es in Berlin zur Revanche gegen die Franzosen (17.45 Uhr, live auf Sport1).

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