Fußball – Kreispokalendspiele der Juniorinnen: VfL Wahrenholz unterliegt 0:3 / FC Ohretal kassiert deutliche Niederlage

K.o. durch Kube: VfL verpasst Hattrick

Starker Rückhalt: Ohretals Torhüterin Gesa Banse (r.) stand oft im Brennpunkt, verhinderte aber eine höhere Niederlage.

Hankensbüttel. Drei Endspiele und mehr als nur drei Sieger. Bei den Finalspielen um den Kreispokal der Gifhorner Fußball-Juniorinnen zeigten die Mädchen gute Leistungen und machten vor allem ihren Sport zum Gewinner. „Es waren sehr faire Spiele.

Ich würde mir wünsche, dass dieser Umgang auf dem Platz auch mal bei den Jungen herrschen würde“, sagte Spielleiter Sven Stuhlemmer. Zwei Pokale nahmen die JFV Kickers mit nach Hause. Wilsche triumphierte bei den B-Juniorinnen.

B-Juniorinnen

VfL Wahrenholz –

VfR Wilsche 0:3 (0:2)

Kein Herz für den Ex-Verein. Ausgerechnet Rebekka Kube schoss die Wahrenholzerinnen mit einem Dreierpack im Finale im Alleingang ab. „Wir haben sie wieder nicht in den Griff bekommen“, meinte VfL-Trainer Torsten Gerke. Schon in der Saison hatte Kube, die erst vor der Runde von Wahrenholz nach Wilsche gewechselt war, dem Taterbusch-Team bei den beiden 2:3-Niederlagen alle sechs Treffer eingeschenkt. Das Finale hatten die Schwarz-Gelben mehr als ausgeglichen gestalten können, waren optisch die bessere Mannschaft. Auch wenn Großchancen eher Mangelware blieben. „Wilsche hat gut verteidigt. Wir sind nicht wirklich durchgekommen“, meinte Gerke, der sich spielerisch mehr erwartet hatte. Somit blieb der Wahrenholzer Mannschaft, die zum vierten Mal in Serie im Kreispokalfinale stand, nur der Silber-Rang. Ex-Kameradin Kube verhinderte den Titel-Hattrick (zuvor in D- und C-Jugend) für das Gerke-Team.

C-Juniorinnen

JFV Kickers –

JSG S.E.E 5:4 n.E. (0:0)

Das mit Abstand spannendste Finale. Erst nach 16 Elfmetern fiel die Entscheidung zu Gunsten der Kickers. Im Spiel, das torlos endete, hatten allerdings die unterlegenen Juniorinnen aus Sülfeld optische Vorteile gehabt. Nur am Punkt fehlte etwas zum großen Erfolg.

D-Juniorinnen

JFV Kickers –

FC Ohretal 9:0 (2:0)

Der Sieg geht ohne Frage in Ordnung. Das Ergebnis, so FCO-Trainer Jörg Benecke, sei aber zu hoch ausgefallen. „Wir haben bis Mitte der zweiten Halbzeit gut mitgehalten“, sagte der Ohretaler Coach. Erst ein Doppelschlag zum 4:0 ließ den Widerstand der FCO-Mädchen zerbröseln. „Danach haben wir die Köpfe hängen lassen, sind in den letzten zehn Minuten abgeschossen worden“, so Benecke. Der Einzug in das Finale war für die FCO-Mädchen, die in der Saison nur ein Spiel gewannen, schon ein Riesen-Erfolg. Und der Gegner eine Nummer zu groß. „Die JFV Kickers sind wie Bayern München für uns“, erklärte Ohretals Trainer. Der Mannschaft habe der Zug gefehlt. Einzig Torhüterin Gesa Banse zeigte eine starke Leistung, verhinderte eine noch höhere Niederlage.

Von Matthias Jansen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare