Hallenfußball – Wittinger Cup 2019, Gruppe D: Wittinger Reserve überrascht

Knesebeck weiter im Siegesrausch

Wittingen – Die Gruppe D beim 3. Wittinger Cup 2019, sie glich gewissermaßen einem Ehemaligentreffen. Ex-Spieler, soweit das Auge reichte.

Und aus diesem großen Bekanntenkreis schwang sich gestern Abend zum Abschluss der Vorrunde der frisch gebackene Volksbank-Cup-Sieger VfL Knesebeck erneut zu einem Titel-Kandidaten auf. Pikant: Als Gruppen-Leader rutschten die Einhörner am heutigen Final-Freitag (ab 17. 30 Uhr in der Gelben Halle) in die Zwischenrunden-Staffel H, wo es gegen die Lokalrivalen VfL Vorhop und TSV Schönewörde zum Derby-Dreieck kommt.

„Schon wieder Vorhop“, stöhnte Knesebecks Coach Sebastian Sommer, als er vom Blitz-Wiedersehen mit seinem einstigen Verein hörte. Beide hatten sich bereits wenige Tage zuvor in Beetzendorf in der Gruppenphase gegenübergestanden. Womöglich ein gutes Omen. Bekanntlich marschierten die Blau-Weißen ja zum Triumph. Gibt’s nun den zweiten Turniersieg? „Schön wär’s. Aber so etwas kannst du nicht planen“, hielt Sommer den Futsal flach. Die gestrige Maximalausbeute wollte er nicht überbewerten. „Die Gegner waren andere. Am Freitag wird es anders.“

Gespannt auf die Auslese der besten zwölf Mannschaften beim Wittinger Cup ist auch Karsten Scholten: „Schauen wir mal, was passiert“, so der Trainer des Zweitplatzierten SV Wagenhoff. Da die Grün-Gelben zuletzt nicht so weit gekommen seien, sei das Abschneiden „schon gut“ gewesen.

Für eine kleine Überraschung sorgte die Reserve des Lokalmatadoren VfL Wittingen/Suderwittingen. Das 1:0 im Endspiel um Platz drei gegen den SV Hagen-Mahnburg beschert dem Budenzauber heute einen Brauereistadt-Doppelpack. „Mit dem Weiterkommen hatten wir eigentlich gar nicht gerechnet, wollten uns nur gut verkaufen“, strahlte der neue Spielertrainer Sergej Löwen. Er nannte aber auch einen Kritikpunkt: „Einziges Manko ist, dass nur ich wieder die Tore gemacht habe.“ Darunter das goldene gegen HaMa.

Wäre dieses Duell remis ausgegangen, hätte der SV Sprakensehl, mit Rückkehrer Michael Lüning (vorher Wagenhoff), tatsächlich mit zwei Zählern das Ticket gelöst. Zu dieser skurrilen Situation kam es nicht für das Team von Joseph Glassmann, das spontan eingesprungen war.

Von Ingo Barrenscheen und Jannis Klimburg

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